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Mahòn ….

Die Inselhauptstadt Maó (spanisch Mahón) liegt an der Ostspitze von Menorca. Ihr natürlicher Hafen, der zweitgrößte der Welt, war in der Geschichte das Eingangstor vieler verschiedener Zivilisationen. Strategisch inmitten des Mittelmeeres gelegen, war er der gesuchteste Schutzhafen des Mittelmeeres gegenüber der heftigen Tramontana-Winde, der Meeresstürme und vor allem der gegnerischen Kriegsflotten. So sagte der Genueser Großadmiral Andrea Doria: „Ich kenne nur drei sichere Häfen im Mittelmeer: Juli, August und Mahon“. Die Phönizier haben Maó vor über 3000 Jahren Maghen genannt.

Was für ein Service….

Die Marina bzw. der Marineservice liefert Baguette frisches vom Bäcker, noch warm, direkt ans Boot. Dies ist im Liegeplatzpreis inbegriffen. Auch sonst kümmert man sich wirklich um uns. Abfall, Duschen, wenn auch im Freien direkt vor dem Boot. Der Steg liebevoll mit Blumentrögen gestaltet und die Abfalltonnen in Holzkästen versteckt. Der Service schaut auch ob alle Boote wirklich gut vertäut sind und mehrmals wird nachgefragt, in Spanisch ob alles in Ordnung ist. Heute scheint die Sonne wieder, also Spanien pur.

Spanien…das ist Sonne pur….

So hat uns heute Menorca nicht empfangen. Gut 5 Seemeilen vor der Einfahrt in den Naturhafen von Mahòn hat uns das prognostizierte, schwere Wetter dann doch noch eingeholt.  Obwohl der Wind in der Nacht schon auf Nord drehen sollte, hat er dies erst um halb 14 Uhr gemacht, das jedoch mit einem Schlag. In Sekunden dreht der Wind von SW auf NW und von 14 – auf über 30 Knoten. Es war als hätte Ciganka einen Schlag in die Seite

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