Überfahrt II

                                            

Freitag 25.5.

Mei wie die Zeit vergeht nun sind wir schon seit über einer Woche mit Amica Maris II unterwegs. Nach einem wirklich entspannten und langen Frühstück überlegten wir wie es weiter gehen sollte. Noch einen Tag bleiben, weiter nach Malta oder Siracusa?

Es gab ein paar Kleinigkeiten an Bord für die Männer zu richten und so marschierten Heike und ich ins Centrum Crotone um unseren Kühlschrank wieder aufzufüllen.

Ein eurospar Supermarkt war unser Ziel. Diesen erreichten wir nach gut 25 Minuten Fußmarsch. Es war eine gute Entscheidung die Auswahl an frischen Produkten (Wurst, Käse, Salat, Obst und Gemüse) war hervorragend.

Schnell füllte sich unser Einkaufswagen und nach der Kasse unsere Taschen. Wow da wäre ein Taxi perfekt. Die Kassiererin gefragt und sie hat uns weitergeholfen. 10 Minuten später fuhr eines vor und brachte uns in die Marina.

Die Einkäufe waren schnell verstaut und nach einem leckeren Antipasti Mittagessen wurde Amica Maris II fertig gemacht zum Ablegen.

Mittlerweile gut eingespielt waren nach dem Lösen der Muring die Fender und Leinen schnell verstaut. Kaum aus dem Hafen konnten dank dem guten Wind die Segel gesetzt werden.

Nachdem wir das Cap bei Crotone umrundet hatten, ließ der Wind immer mehr nach aber dann …. frischte er wieder auf und in flotter Fahrt unter Segel glitten wir in die Nacht.

Gegen 22 Uhr mäßigte sich der Wind damit wir mit gemütlichen 5 Knoten dahin gleiten konnten. Leider schlief er kurz vor Mitternacht wieder ein und der Motor schob uns durch die helle Nacht.

Samstag 26.5.

Ein wunderschöner Sonnenaufgang läutete den Tag ein. Alle „Mann“ wieder munter gab es ein reichliches Frühstück. Kein Windhauch in Sicht und so machten wir eine sehr gemütliche Überfahrt unter Motor. Der Schiffsverkehr zur und von der Straße von Messina hielt sich in Grenzen daher war auch da kein Stress angesagt.

Mittlerweile 18 Uhr neigt sich der Tag wieder dem Ende entgegen und wir uns Siracus. Um 19 Uhr fiel der Anker im Ankerfeld südlich der Marina nach 164 Seemeilen und 28 Stunden.

Das Abendessen war etwas spät und sehr lecker. Trotz dem langen Tag zog es uns erst kurz vor Mitternacht in die Kojen.

 

 

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