„Ski und Rodel gut“
Ostersonntagsausflug – Wir wollten in den Schnee von Kreta. Also erstmals Richtung Heraklion um dann Richtung Anogia zu fahren. Schon von weiten sehen wir die weißen Bergspitzen des Ida Gebirges. Höchste Erhebung 2456m. Die Straße schlängelt sich durch fruchtbare Täler und idyllischen Dörfer. Bei ca. 1100m erreichen wir den ersten Schnee und weiter steigt die Straße nach oben um bei 1500 m im Schnee zu stehen. In der Hoffnung dass der Pass schon durchgängig ist, fuhren wir weiter bis wir vor einer Raupe standen. Endstation – ein Mann der sein Camp vor der Raupe hatte, kam auf uns zu und sprach uns in Deutsch an, wo wir denn herkämen und dass es hier nicht weiter ginge wir umkehren müssen. Er lud uns zu einem Kaffee ein, den wir dankend ablehnten um uns auf den Rückweg zu machen.
Auf der Rückfahrt haben wir in Anogia Mittagpause eingelegt. Es gab Greece Salat, Kotelett und Lamm vom Grill. Einfach nur lecker.
Wieder auf der Höhe von Heraklion bogen wir auf die S99 um uns auf die Südseite von Kreta zu begeben. Die Fahrt auf einer Schnellstraße führte wieder durch furchtbare Täler mit Olivenhainen soweit das Auge reicht.
Mittlerweile, fast 16 Uhr, bekamen wir Kaffeedurst und bald machten wir halt an einem Restaurant am Wegesrand. Der Blick übers Tal und aufs Meer Richtung Afrika ließ uns den Kaffee noch besser schmecken.
In Learapetra, der südlichsten Stadt Kreta/Europas, machten wir nochmals Halt um uns die Füße zu vertreten und ein wenig die Promenade und den Hafen zu besichtigen. Nach einer guten Stunde ab nach Agios Richtung Osten, die schmalste Stelle auf Kreta durchquert und noch ein wenig die Küste entlang bis wir wieder Zuhause waren.
Nun rechtschaffen müde, genehmigten wir uns ein Kühles im Cockpit.








