Segelzeit
Heute Morgen haben wir tatkräftig nach der morgendlichen Routine die Arbeiten auf der ToDo Liste begonnen.
Wir wollten wissen wieviel Strom wir verbrauchen, wenn wir unter Segel bei Nacht unterwegs sind. Die Verbraucher eingeschaltet bzw. aktiviert (Positionslicht unter Segel, Funk, A 50, Plotter und Radar, Navigeräte am Steuerstand, Baro, Steckdosen 12V für Laptop, Tankmonitor im Philippi, Frischwasserpumpe, Kühlschrank incl. Gefrierfach, 2 Innenleuchten). Solar Paneele abgedeckt und Windgenerator gebremst. Nun beobachten wir seit 09:40 Uhr wie sich die Servicebatterien entladen. Nach 8 Stunden hatten wir einen Verbrauch von nur 1,5 V.
Nach dem aktivieren unserer Verbraucher waren die Handläufe am Deckhaus an der Reihe. Sie waren locker. Sollte eigentlich eine Kleinigkeit sein aber…. . Frauchen geht segeln und der Sarotti arbeitet. Also zunächst die Decksverkleidung ab und dann schauen was los ist. Drei von 5 Schrauben sind abgerissen. Kleinigkeit , wie halt immer. Nach ca. vier Stunden war alles ordentlich befestigt und sauber abgedichtet. Danach ab unter die Dusche und dann in Badehose im Cockpit geraucht, einen Sundowner genossen und gelesen.
Während Herwart sich dem den festsitzenden Schrauben vergnügte, bin ich mit Moni und Dieter mit der Albatros zum Segeln raus. Einfach nur göttlich. Brauchte nur im Cockpit sitzen und mich von der Sonne bestrahlen lassen. Mit vollen Segeln und guten 12 Knoten zog die Albatros Richtung Osten.
Auf Höhe des Cap Ioannis ging es wieder Richtung Marina. Pünktlich um 16 Uhr legten wir wieder an, da ich/wir ein Treffen mit Klaus und Angelika, die uns heute Revierinformationen geben wollen.
Wir haben nun eine Menge Informationen (Angelika und Klaus, Revierbücher, Internet) über die diversen Inseln (Santorin, Siknos,Ins, Milos, Siphnos…. – Lavrio) und können je nach Wetter und Wind planen.
Nun bereiten wir das Abendessen (Spagetti Bolognese und Gurkensalat, sowie ein Tröpfchen Roten) mit Dieter und Moni vor (wir haben uns angewöhnt „heute hier, morgen da“ zu kochen. Der Mehraufwand ist sehr gering und so hat ein Schiff kochfrei.


