Halbierter Tag

Halbierter Tag…

Vormittags haben wir Eingekauft, Lebensmittel und Kabel für meinen „Elektriker“. Anschließend wurden zwei 12V Steckdosen an eine andere Stelle im Skipperbereich versetzt.  Dazu galt es das Sicherungspaneel  abzuschrauben, die Steckdosen zu entfernen und Löcher bohren da wo sie hin sollen.  Nun konnten diese wieder angeschlossen werden und ein Test ergab. Sie funktionieren.

Mittlerweile fast 13 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht um einen Ausflug nach Sitia zu unternehmen.

Zuerst ging es auf der neuen Schnellstraße um dann wieder auf der alten Straße an der Küste entlang nach Sitia zu schlängeln.

Ein kurzer Besuch in Gournia – eine bedeutende Ausgrabungsstätte einer minoischen Siedlung. Man nimmt an, dass die Blüte der Stadt in der Zeit zwischen 1600 und 1400 v. Chr. fiel.  Die Zerstörung vermutlich um 1200 v. Chr. einsetzte.  Es wurde bei den Ausgrabungen viele Kultgegenstände, Werkzeug, Hausrat, sehr gut erhalten gefunden.

Wir fahren weiter die Hauptstraße nach Osten und schlängeln uns mal den Berg rauf und wieder runter. Kommen an den Dörfern Pachia, Ammos, Kavouri ,Lastros, Sfaka, Myrsini, Mouliana und Chamezi vorbei. Teilweise steil an den Hängen klebende Häuser. Durchqueren fruchtbare Täler und mit Olivenbäumen bestückte Hänge bis wir Sitia erreichen.

Sitia  ist eine Hafenstadt die Amphitheater artig sich in die Bucht von Sitia schmiegt. Die heutige Stadt wurde nach 1870 erbaut. Zur venezianischen Burg sind wir hochgestiegen. Eine Besichtigung war leider nicht möglich, da die Tore sich um 15 Uhr schließen und wir etwas zu spät waren. Also wieder die vielen Stufen runter zur Uferpromenade. In einer der vielen Cafes genossen wir Cappu und leckeren Kuchen.

Der Weg zur Ausfahrtsstraße von Sitia war etwas abenteuerlich, da wir uns in der Altstadt verfahren haben. Manchmal haben wir schon gedacht wir kommen mit dem Auto nicht durch.  Wieder auf der Schnellstraße ging es flott der Küste entlang Richtung Westen.  Wir genossen die Fahrt durch die Berge und Bogen in Sfaka ab um nach Mochlos an die Küste zu fahren.  Die Straße etwas eng und holprig brachte und dennoch wohlbehalten in Mochlos an.

Mochlos ein kleines Fischerdorf. Gegenüberliegend  eine kleine Insel, von der man annimmt, dass sie in minoischer Zeit mit dem Festland verbunden war. Im Westteil der Insel wurden Gruppengräber mit reichen Grabbeigaben, vor allem Goldschmuck und herrliche Gefäße gefunden. Diese sind in den archäologischen Museen in Iraklion und Agios Nikolaos zu besichtigen.

Ein kleines  Restaurant am Ufer lud zu einem Glas Wein, Feta, Oliven und Brot ein und wir genossen, das Schlagen der Wellen und vergaßen fast die Zeit.

Wieder an Bord haben wir recherchiert  Ankerkette kalibriert …..  Es hat etwas gedauert nun sind wir schlauer.   Auf der Kalibrierbank bzw. in der Kalibriermaschine werden die Ketten stückweise (in der Regel zehn Glieder) durch genau eingestellten Zug auf das jeweilige Rollenmaß, das heißt auf entsprechende Länge gebracht. Auf Rollenmaß gearbeitete Ketten werden in der Fachsprache als kalibrierte Ketten oder lehrerhaltige Ketten bezeichnet.

So nebenbei haben wir unser Amateurfunkgerät ausprobiert und einen kleinen Plausch geführt. Wir hatten teilweise guten Empfang unser Partner in München nicht so doll. Aber wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.  Alles funktioniert auch die neue Erdung.

Ein erfolgreicher und harmonischer Tag neigt sich dem Ende.

PS. In Position und Route könnte ihr die heute Tour (kleiner roter Strich) sehen.

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