40 Tage……
…… waren wir in Agios Nikolaos „gefangen“. Wir hatten in dieser Zeit gerade am Anfang mehr Tiefen als Höhen. Es fing schon damit an, dass ich mir nach knapp einer Woche bei einem Sturz einen Haarriss im Unterarmknochen zugezogen habe. Dies legte mich praktisch lahm. Denn die Gipsschiene ließ nicht viel Spielraum. Ebenso die anfänglichen Schmerzen.
Eigentlich wollten wir Ciganka nur aus dem Winterschlaf holen aber dann …. . Kam eines zum anderen und wir hatten das Gefühl, dass sich das Negative wie ein roter Faden eingebürgert hat. Egal was wir anfingen, es gelang uns nicht normal zu erledigen. Und wenn wir etwas benötigten dauerte es manchmal Stunden bis wir es erwerben konnten – oder eben auch nicht.
Schön langsam haben wir uns nach einiger Zeit gefangen und konsequent unsere ToDo Liste abgehakt. Ließen uns auch von neuen Tiefschlägen (Ankerkette, Rollgenua) nicht unterkriegen. So haben wir ein wenig die griechische Mentalität angenommen. Morgen wird es schon werden….. Doch bei allem Ungemach haben wir das Genießen nicht außeracht gelassen.
Wir haben eigentlich nicht mehr daran geglaubt, aber wir konnten recht plangemäß ablegen und liegen vor Anker ca. 16 Seemeilen von Agios Nikolaos entfernt bei Elounda. Genießen das (fast) nichts tun, Lesen, Schwimmen und warten auf den Wind der uns nach Thira, besser bekannt unter dem Namen Santorin oder Santorini, in den Kykladen bringen soll. Dann beginnt das „große“ Erkunden der griechischen Inselwelt.
Herwart & Edith
Hallo Ihr beiden „Zigeuner“,
es ist sooo schön, immer wieder eure informativen Berichte zu lesen.
Jetzt hat das „Zigeuner-Leben“ wohl so richtig begonnen.
Wir waren vor 14 Tagen in Cres und haben einen Turn rund um Cres-Rab-Krk-Rijeka gemacht und uns schon ein wenig in das Fahrtenleben eingefühlt.
Wir wünschen Euch alles Gute und dass nun alles wie geplant klappt.
Unser „Ablege-Zeitpunkt“ rückt auch schon immer näher.
Liebe Grüße von
Gertraud und Gerhard
SY Magellan