Ankerwache….

Nach 30 Stunden endlich ist der Wind eingeschlafen.  Wir krochen beide gleichzeitig und frühzeitig in die Kojen in der Hoffnung  in aller Ruhe schlafen zu können. Kurz nach 23 Uhr war es damit vorbei. Die Wanten begannen wieder zu singen, Ciganka tanzte wieder Tango und Herwart kroch aus den warmen Federn um die Ankerwache einzuleiten.

Nach knapp drei Stunden durfte ich ihn abgelösen.

Ja was macht man so bei der Ankerwache?

In regelmäßigen Abständen fixiert man an Land markante Punkte, immer die Gleichen um feststellen zu können, bewegt man sich im Rahmen. Auch die elektronische Ankerwache hat man im Blick. Hier lässt sich gut entnehmen wie sich das Boot bewegt. Sollten wir uns aus dem eingestellten Radius von 33 m (ca. Kettenlänge) bewegen, pfeifts pedantisch. Dann ist Alarm angesagt. Ankerkette und Ankerkettensicherung muss regelmäßig kontrolliert werden.  Die Nachbarboote sind nicht unwichtig, ob die einem nicht zu nahe kommen.  Dank Internet lässt sich auf den diversen Wetter/Windkarten feststellen wie die derzeitige Situation in der Übersicht ist. Es schaut nicht gut aus, dass es mal ruhiger wird. Also weiter Wache schieben.


Bild 1: elektronische Ankerwache  links die leicht zu erkennbaren Striche, waren der kurze Zeitraum wo kein Wind uns hin und her geschoben hat. Der schwarze Knäul, ist die stürmische Zeit

Bild 2: Windsituation um 2:37 Uhr Montag……

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