Und weiter geht’s….
Um 10:30 Uhr haben wir in Santorin Vlychada abgelegt. Dank hilfreicher Hände, konnten wir uns aus dem Päckchen lösen und ohne Probleme auch aus der Marina ausfahren.
Das Wetter, Wind und Wasser, sind uns hold und so können wir in Richtung südlichste Spitze von Santorin bewegen. Wir passieren die berühmten roten und weißen Strände mit genügend Abstand.
Vorbei an der Insel Aspronisi geht es in den Krater. Welch ein Gefühl in einem Vulkankrater (die tiefste Stelle 390 m) unterwegs zu sein. Wir durchfahren diesen entgegen dem Uhrzeigersinn und bewegen uns an Fira und IA vorbei. Wir genießen die etwas andere Ansicht der Dörfer als in den letzten Tagen.
Unterhalb von IA passieren wir die kleine Insel Nikolaos und laufen die Insel Thirasia an, die den nördlichen Teil des Kraters abrundet.
Wir haben unsere Literatur hervor geholt und geguckt, ob es Möglichkeiten zum Anlegen gibt. Ein Steg für den kleinen Schiffverkehr ist ausgewiesen, den wir ansteuern.
Auch hier ist man beim Anlegen hilfsbereit und nach 10 Minuten liegen wir trotz Wind und Schwell am Steg fest.
Nach einer kurzen Verschnaufpause gehen wir von Bord und suchen das kleine Restaurant unweit des Steges auf. Der Wirt kommt uns entgegen und begrüßt uns freundliche. Ehe wir uns versehen haben wir Cappu auf dem Tisch und Plaudern mit dem Wirt. Auch seine Frau gesellt sich dazu und mit etwas Englisch und Griechisch ist bald ein unterhaltsames Gespräch im Gange. Er hat uns auch gleich sein Auto angeboten, damit wir die Insel erkunden können.
Eigentlich wollten wir heute kochen….. bzw. Reste essen. Die gab es am Nachmittag und heute Abend gehen wir Fischessen. Doch nun gehen wir ein wenig Wandern.
Die Atmosphäre ist herrlich. Ruhig und beschaulich der Ort, auch wenn es immer wieder mal heftigen Schwell von den durchfahrenden Fähren gibt. Dazu der Blick auf Santorin.
Die Insel Thirasi ist aufgrund ihrer Lage ein Stiefkind von Santorin. Es gibt ein paar Tagesausflügler aber ansonsten ist sie eher eine verschlafene Insel. Aufgrund der Tiefe gibt es so gut wie keine Ankermöglichkeiten um über Nacht zu verweilen und somit wird diese Insel auch wenig von Segler angelaufen.
Der Hauptort Manolas ist wie man lesen kann auf der „Augenbraune“ der Caldera gebaut und bietet großartige Aussicht auf Thera.
Herwart hat sich in die Vulkanfluten gestützt und ein paar Runden geschwommen. Es ist brrrrr das Wasser.


