Kythnos


Die Insel Kythnos ist wie eine stille Schönheit. Man hört nicht viel von ihr, man sieht keine Bilder auf den Titelseiten der Zeitschriften und sie ist nicht berühmt. Aber sie ist offen und  freundlich. 

Die griechische Insel Kythnos zählt zu den westlichen Kykladen. Sie bildet zusammen mit der Felseninsel Piperi eine Gemeinde in der Region Südliche Ägäis. Auf der Insel leben 1.456 Einwohner davon 561 im gleichnamigen Hauptort.

Die Morphologie der Insel ist gekennzeichnet durch hügeliges bis bergiges Gelände, sowie eine stark gegliederte Küste mit zahllosen kleinen Buchten. Zwei von Nordnordost nach Südsüdwest verlaufende Bergzüge dominieren die Insel. Der kleinere im Nordwesten ist nahezu parallel zur Küste ausgerichtet und stellt mit dem Kakovolo (356 m) die höchste Erhebung der Insel dar. An der Nordostküste liegt das Heilbad Loutra (mittlerweile geschlossen)  an der gleichnamigen Bucht Ormos Loutron.

Bis zur Inbetriebnahme des ersten Windparks Europas erfolgte die Versorgung von Kythnos ausschließlich durch ein Ölkraftwerk. Im Jahr 1982 wurden fünf Windenergieanlagen mit einer Leistung von 100 kW ins Versorgungsnetz einbezogen. Eine 100-kW-Photovoltaikanlage folgte ein Jahr darauf. Beide Anlagen wurden später in ein autonomes zentrales Hybridkraftwerk integriert. Im Rahmen mehrerer von der EU geförderten Projekte wurde die Anlage kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Unter optimalen Bedingungen erreicht das Hybridkraftwerk eine Leistung von 765 kW. Bei geringerem Strombedarf können die Dieselaggregate komplett abgeschaltet werden.

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