Massenstart….

Nach dem Abendessen waren wir in Stand-by um an den Start zu gehen.

Um 22:30 Uhr war es soweit, jedes Boot wurde namentlich aufgerufen und der Skipper durfte sich melden und sein ok. geben.  Nun wurde es hektisch auf den Booten. Noch schnell dies und jenes aufgeräumt. Positionslichter und Landleinen zum Ablegen bereitgehalten.  Nach und nach legten die Segelyachten ab und mit dem Engländer an unserer Seite als Päckchen, sowie die Segelyacht vor uns waren wir die Letzten.  Wir warteten ob die Brücke wirklich öffnet. Man hat ja so diverses gehört bzw. gelesen. Aus der Entfernung war zu sehen dass die Autos stehen….   Wow nun auch wir in den Startlöchern. Eine Segelyacht die als erstes aufgerufen war, machte sich nun schnell daran zur Brücke zu fahren. Über Funk war zu hören, wie sie aufgefordert worden ist stehen zu bleiben, die Boote aus Norden haben Vorrang. Keine Reaktion.. wir guckten und dann war ein sehr lautes, mehrmaliges Tuten zu hören und die Yacht machte einen Satz auf die Seite, kehrte um und schoss seitwärts davon. Ähhhhhh ….. bevor wir fragen konnten warum, sahen wir einen großen Frachter durch das Nadelöhr in flotter Geschwindigkeit kommen. Wow, das muss ein Gefühl sein, wenn in einer wirklichen Engstelle so ein Ungetüm auf einen zukommt.  Das Gelächter von den Zuschauern an der Promenade und Crews der Yachten war groß. Gleich nach dem Frachter kamen die 4 Yachten von der Nordseite.  So legten auch wir ab und begaben uns ins Getümmel. Es war ein Wettrennen, es wurde „geschuppst“ und ausgebremst um ja als erstes am Kai auf der Nordseite zu sein. Die Liegeplätze waren rar und Päckchen liegen war angesagt.

Gut dass wir am Nachmittag uns dies alles angeschaut hatten, wo am Steg festgemacht werden kann und genügend Tiefe vorhanden ist.

Nachdem der Kampf und den Platz am Kai voll im Gange war, tuckerten wir an allen vorbei und legten uns ans Kopfende. Dank Hilfe lagen wir bald gut vertäut und konnten den Ringkämpfen zugucken.

Hier an der Promenade tobte das Leben. Alt und Jung waren auf der Straße. Die Cafés und Restaurants waren voll besetzt und Musik klang aus allen Richtungen. So saßen wir an der Parkbank vor Ciganka genossen unser Bierchen und schauten sehr entspannt dem Geschehen zu.

 

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