Wetterprognosen…
Man glaubt es kaum aber der angekündigte Regen kam wirklich. Gerade als wir unseren Schapps am Niedergang gestern Abend zugeschoben haben, prasselte es aufs Deck. Es regnete die ganze Nacht, mal mehr oder weniger heftig. Eigentlich wollten wir um 8 Uhr Frühstücken aber…. ein Blick aus dem Fenster zeigte: grau in grau, also gleich wieder ins Bett verzogen. Um 9 Uhr war es schon heller, also Zeit fürs Frühstück.
Nach dem Frühstück mussten wir noch auf Leck suche gehen, da auf die Matratze von Kurt und Helga, feucht geworden ist. Nach dem Wassertank füllen hat Herwart den Schlauch auf die Bugfläche gehalten und ich, im Ankerkasten mit Taschenlampe bewaffnet, geschaut wo das Wasser rein kommt. Schnell hatte ich das Rinnsal entdeckt. Ein Kabel das vom Ankerkasten in den Innenraum der Bugkabine führt, war schuld. Die Schrauben der Halterung vom Anker zeigten Nässe und das Rinnsal lief auf einer Kante entlang um eigentlich in die Bilge zu laufen. Aber das Kabel machte eine Umleitung und so tropfte es von der Holzverkleidung aufs Bett.
Mit Sikaflex haben wir das Loch der Kabeldurchführung geschlossen und an der Ankerhaltung alle Fugen neu gemacht. Mal gucken ob es bei der nächsten Bootswäsche noch feuchtet.
Bis Ciganka ablege fertig war, zeigte sich sogar bayerischer Himmel, weiß/blau.
Gut gelaunt und mit einem frisch gewaschenen Boot ging es weiter an Euböa entlang. Unser Ziel heute Loutra Aidhipsou oder Aidipsos (je nachdem auf welche Karte man schaut) eine Kurstadt in der es heißes Thermalwasser gibt.
Nach kurzer Zeit konnten wir alle Segel setzen und glitten unserem Ziel entgegen. So ca. 4 Seemeilen davor schlief der Wind ein und es ging mal wieder mit der Eisengenua an unseren Zielort.
Wir liefen vor dem Hafen gleichzeitig mit der Fähre ein und so galt es eine Runde drehen, damit wir uns nicht ins Gehege kommen. Ein enges Hafenbecken erforderte dass Rückwärts eingelaufen werden musste, damit längs angelegt werden konnte. Mittlerweile ein gut eingespieltes Team, lagen wir auch diesmal in kurzer Zeit fest.
Bei einem Anlegebier schauten wir in die Runde und begutachteten das Städtchen. Mal schau ‘n was wir beim Rundgang alles entdecken werden.





