Und noch einmal ein Hafen auf Euböa/Orei…
Unter Motor haben wir uns weiter an der Insel Euböa entlang gezogen. Am Kap LIthadha haben wir die Engstelle zwischen Festland und Euböa passiert und kurz danach auf der Nordseite von Euböa einen Badestopp eingelegt. Dieser war nur kurz da hier die Strömung extrem stark war, so dass wir uns an einer Leine fest hielten um nicht abzutreiben. Nun kam Wind auf und nach „Anker auf“ wurden alle Segel gesetzt. Die Freude war nur von kurzer Dauer, da nach einer halben Stunde der Wind einschlief. Also wieder unter Motor uns Richtung Orei bewegt.
Der Hafen von Orei bzw. das Hafenbecken ist erfreulicherweise recht großzügig und mit einer Tiefe von 8 m sehr komfortabel für den Abstand unterm Kiel. Es galt wieder mit Buganker am Heck anzulegen. Das perfekte Manöver wurde anschließend mit einem Bierchen begossen.
Kurt und Helga machten einen Spaziergang durchs Örtchen. Herwart und ich lasen erstmal ein viertel Stündchen bevor auch wir uns auf Erkundungstour aufbrachen.
Schon auf dem Rückweg trafen wir wieder auf unsere Freunde und genossen ein kaltes Bier im Cafe. Wieder an Bord gab es einen Sundowner und anschließend begaben wir Mädels uns in die Pantry: Abendessen zubereiten war angesagt.
Mittlerweile leben wir schon fast griechisch…. Essen gibt es kaum mehr vor 20 Uhr und heute hatten wir anschließend Hafenkino pur. Die Herren, die fürs Abspülen zuständig sind, haben sich richtig aufraffen müssen um sich zum Spülbecken zu verziehen. Vermutlich halb Orei spazierte am Steg entlang. Ob Jung oder Alt, es gab viel zu bestaunen und wir hatten einen Podiumsplatz.
Trotz allem Spaß mussten auch wir hier feststellen, dass es viele Häuser gibt die verlassen und verkommen waren und nur an der Promenade entlang glaubt man alles sei in Ordnung. Der Schein trügt……







