Auf zu den nördlichen Sporaden Inseln ……

….als wir den Anker heute früh gehoben haben.  Zuerst ging es unter Motor so ca. 2 Seemeilen, als wir die Genua dazu setzen konnten. Als wir jedoch die Durchfahrt zwischen dem Festland und der Insel Skiathos erreicht haben, konnte der Motor ausgeschaltet werden. Zwischen 5 und 7 1/2 Knoten segelten wir ohne starke Schräglage an Skiathos vorbei.  Wir hatten überlegt wenigsten eine Kaffeepause in der Stadt Skiathos einzulegen aber wir wurden gewarnt. Es ist eine völlig überdrehte Insel… Party 24 Stunden lang. Außerdem eine große Charterbasis, der Hafen total überfüllt und die Lande und Startbahn des Flughafens gehen über den Hafen. So haben wir beschlossen, das brauchen wir nicht und sind zur Insel Skopelos, Nea Klima weiter gesegelt. Erst kurz vor dem Hafen haben wir die Segel eingeholt und uns für das Hafenmanöver (Fender aufhängen, Anker und Landleinen bereit machen) vorbereitet. Nachdem wir keinerlei Info, außer dass es den neuen Hafen gibt, über den Hafen hatten haben wir uns vorsichtig eingetastet. Es war genügend Platz und schnell war der Anker gelegt und wir am Kai fest.

Kaum saßen wir im Cockpit um unser Anlege Bier zu trinken, sahen wir den „Leithammel“ der „Sailingweek“ einlaufen.  Kurz danach lagen alle 10 Yachten des geführten Segeltörn fest.

Da der Badestrand gegenüber vom Kai liegt, haben wir natürlich ausgiebig geschwommen und anschließend an den Strandduschen geduscht. So frisch kultiviert ab ins Cafe und anschließend einen Rundgang durch Nea Klima.

Dabei entdeckten wir einen Bankautomaten. Einsam und verlassen stand er da, keiner wollte Euro von ihm. Nachdem wir gestern online gelesen hatten, dass in Greece die Banken heute „Bankholiday„ haben, die Automaten kein Geld mehr ausspucken, die Banken sowie die Börse geschlossen sind) waren wir natürlich neugierig. Also zückten wir unsere Karte schoben sie rein…… und schon hieß es Betrag eingeben um kurze Zeit später den gewünschten Betrag (nicht wie gestern geschrieben nur 60 Euro pro Tag pro Person)  ausgeworfen.  Auch haben wir schon in Thessaloniki gemerkt, dass es keine Schlangen an den Bankautomaten oder Banken gibt. Denn auch da stand ja schon im Raum dass es dazu kommen könnte.  Der Alltag läuft wie gewohnt, die Cafes und Tavernen sind voll, die Geschäfte gut gefüllt ……. wie jetzt unsere Bäuche (Bratkartoffeln mit Würstl).

 

 

2 comments

  • Edith & Herwart

    Hallo ihr Beiden,
    ja uns geht es gut und wir genießen es Zeit zu haben, den Regen, den heftigen Wind abzuwettern.
    Wenn wir es nicht in der Zeitung (online) lesen würden, müssten wir nicht was sich in der Wirtschaft/Politik Greece gut. Wir haben bisher weder in einer Groß-/Kleinstadt noch in den diversen Schlangen an Banken oder Bankautomaten gesehen. Obwohl es geheißen hat, dass die Bankschalter kein Geld ausspucken, haben wir beim Probieren unsere gewünschten Moneten erhalten. Auch sonst können wir nichts ersehen, die Cafes, Tavernen und Geschäfter sind gut besucht von Griechen. Zum erstenmal hier auf Skopelos gibt es mehr als einen Touristen. Das liegt daran, dass auf Skiathos große Charterbasen sind.
    So hat um deine Frage zu beantworten, bisher die Krise in Greece bzw. des EU der Griechen keine Auswirkungen auf uns.
    Wir wünschen euch eine gute Segelsaison. War schön wieder mal von euch zu hören.
    Herzlichen Gruß

  • thomas kellner

    hallo ihr beiden,
    waren am we in cres da ist es so ruhig wie schon lange nicht, eine stimmung wie im oktober nur wärmer keine italener keine charterer ganz ganz komisch.
    wie gehts denn euch so? hat die grichenmisere irgendwelche auswirkungen für euch? wir hoffen für euch beide nur das beste wunschen euch tolle segeltage

    ganz liebe grüsse
    thomas & elke

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