Alt Alonissos ….

Zu dem bei dem Erdbeben 1965 fast total vernichtete Ort haben wir heute mit dem Bus einen Ausflug unternommen. Wir haben den Vormittag gewählt, da es dann doch nicht so heiß ist.

Der Bus fährt direkt vor unserem Liegeplatz ab. Schon gestern sahen wir den Oldtimerbus und als wir darin saßen, erwies er sich als bequemer als von außen sichtbar.

Er schlängelte sich durch die Täler und nahm die Serpentinen wie ein Jungspund.  Nach knapp 15 Minuten kamen wir am Ortsrand von Alt Alonissos an. Dort empfing uns ein toller Blick auf die schroffe und abweisende Westküste.

Der Bummel durch die Chora ist aufgrund ihrer Lage ein fantastischer Genuss. Schlendert man durch die alten Gassen, erfreuen die sorgsam restaurierten und mit Blumenkübeln geschmückten Häuser das Auge.

Schon vor dem Erdbeben hatte die Regung mit dem Bau des Hafenortes Patiriri begonnen und beabsichtigte die Bewohner der Chora in den modernen Ort umzusiedeln. Die Bevölkerung machte aber nicht so recht mit – kein Wunder, wenn man die einmalige Atmosphäre des Bergdorfes selbst erlebt. Nach dem Erdbeben warfen die verbliebenen Bewohner das Handtuch und zogen in das ungeliebte Patiriri hinunter.

In den 70iger Jahren kauften Aussteiger die nun billigen Grundstücke und Häuser in Alt Alonissos, gefolgt von reichen Athenern und Ausländern, die die Ruinen sanierten.

Immer wieder ergeben sich traumhafte Ausblicke bei unserem Rundgang und schlossen den Besuch des Bergdorfes am Hauptplatz unter Bäumen in einem Cafe ab.

Nachmittags war dann lesen (zunächst mit geschlossenen Augen) und ein gemütlicher Kaffee auf der Tagesordnung.

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