Lesbos…..

….. sind wir heute südlich entlang gesegelt. Dem Autopilot haben wir frei gegeben. Der Wind böig von 10 auf 30 Knoten (eigentlich muss man sich nicht wundern, wir liegen voll in der Meltimi Schneise, er kommt von den Dardanellen und fegt quer durch die Ägäis um südlich von Kreta sich nach Afrika zu bewegen) in wenigen Sekunden und wieder retour…  Es war anstrengend die Wechselhaftigkeit des Windes (Stärke und Richtung) in den Griff zu bekommen.

So nebenbei konnten wir die Veränderungen der Landschaft beobachten. Von braun, also extrem trocken, wie sich wie ein Strich gezogen ins Grüne verwandelte.  

Nach knapp 38 Seemeilen, fuhren wir in den Hafen Plomariou ein. Nachdem so ca. 3 Seemeilen vorher der Wind eingeschlafen ist, kam er mit heftigen Böen zurück. Na toll und das beim Anlegen, 25 Knoten und mehr, ich war „begeistert“ bei der Vorstellung.

So liefen wir langsam im Hafen ein um wie immer die Örtlichkeiten zu erkunden.  Keine Muring… Buganker… das war schnell ersichtlich. Es gab etliche freie Plätze, also die Qual der Wahl. Ich sah die Holländer mit ihrer Halberg Rassy, die wie wir in den letzten Tagen, den gleichen Kurs fahren und wir uns immer wieder trafen.

Um 13:45 Uhr lagen wir gut vertäut am Steg.  Etwas ungläubig nahmen wir den Schwell war….. das kann doch nicht sein… soll das 24 Stunden so gehen.

Den restlichen Nachmittag haben wir mehr oder weniger relaxt. Heute wurde wieder an Bord gekocht und im Cockpit zu griechischer Zeit (21 Uhr) gespeist. Es wehte der Wind immer noch, es fühlte sich an als wenn man den Fön (übrigens heiß) anstellt. Meine Haare waren nach dem Duschen in 10 Minuten trocken als ich mich an den Bug stellte.

Wir werden, wenn wir es mit dem Schwell aushalten, noch ein paar Tage bleiben und das Örtchen erkunden.

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