Arbeitstag….

….. nachdem wir wirklich ruhig – und Herwart`le sehr lange- geschlafen haben, konnten wir unsere To Do Liste angefangen abzuarbeiten.

Als erstes, zu Anastassia, das ist die Dame im Marina Büro. Sie redet so schnell, dass man das Gefühl hat sie holt eigentlich nie Luft. Eine tolle Frau die (fast) alles weiß.

Wir haben damit angefangen, welche Arbeiten getätigt werden sollen und um Info gebeten, wer kann uns helfen.

1.       Segelmacher – Bimini muss umgearbeitet werden und bei der Genua geht eine Naht auf

2.       Badeplattform

3.       Plexiglasfenster bzw. Scheiben müssen gewechselt werden. Eine Sauarbeit übrigens…

Wäre schön wenn wir jemanden finden der dies zu einem angemessenen Preis erledigt.

4.       Solarpaneel – auf unseren Geräteträger soll ein 24 V Paneel und die 2x12V kommen an die Seite….. 

5.       Schreiner…… Schränke für die 3. Kabine, damit da endlich Ordnung ist

Anastassia konnte uns helfen und hat Termine vereinbart wann die Herren an Bord kommen um zu gucken.

Nach einem Cappu Fredo ab zu Ciganka und Arbeitshandschuhe an. Als erstes haben wir unsere Ankerkette so ca. 40 m von 100 m an Deck gelegt damit diese gereinigt bzw. geschrubbt wird.

Während Herwart sich seinem Edelmetall gewidmet hat, habe ich unter Deck Großputztag eingelegt.  Schmutzige Wäsche sortiert und ab zur Wäscherei. Also Betten überziehen, Wände und Schränke wischen. Bäder gründlich rubbeln…… und, und, ihr wisst ja eigentlich alle was bei einem Großputztag so gemacht wird. Am Bord ist es nicht anderes – nur öfters.

Mei war des a schönes Gefühl als alles wieder geglänzt hat. Keine Brösel an den Fußsohlen… alles blitze blank.

Nach einem kühlen Bier trafen die ersten Handwerker ein und es musste gemessen und diskutiert werden. Blöd  alles in Englisch.. mal musste der eine nicht was es in Englisch heißt, mal der Andere. Lustig …. So haben wir öfters Zeichnungen angefertigt und schon machte es „ahaaaaa“. Bis auf einen Handwerker, der hat seine Frau mitgebracht die perfekt Deutsch spricht und hat übersetzt als es nicht weiterging.  Man muss sich nur zu helfen wissen.

Morgen und übermorgen trudeln die Angebote ein. Mal sehen was wir umsetzen können/wollen ohne dass uns der Schlag trifft.

Heute bleibt die Bordküche nicht kalt, es gibt Tomatensalat, Bratkartoffeln und Bratwurst. Dazu natürlich ein kühles Bier – noch haben wir vier Dosen, doch morgen herrscht pure Not.

Ich weiß klingt alles wieder sehr einseitig  aber wir hatten noch keine Zeit das Marina Gelände zu verlassen. Wie heißt es so schön: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.  

 

 

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