Panik, Hektik, Stress und Gänsehaut….

….. das hatten wir auf einmal als eine Seenotmeldung per Funkgerät und Kartenplotter einging.

Position feststellen, Meldung auf Kanal 16 geben  und…… abwarten.  Meldung wurde angenommen, Eintrag ins Logbuch und fertig da unsere Hilfe nicht notwendig war.  Aber die Gänsehaut und das Unwohlsein in der Magengrube blieben.

Wir waren gut 25 Seemeilen unterwegs, als uns die Meldung etwas aus der Routine warf.  Danach konzentrierten wir uns auf unser heutiges Tagesziel. Wir wollten die Insel Samos Backbord und die Insel Ikaria Steuerbord lassen und auf der kleinen Insel, die wie ein Schmetterling auf der Seekarte ausschaut, zusteuern.  Wie schon in den letzten Tagen, war der Wind am Vormittag gelinde gesagt nicht vorhanden. Jedoch am frühen Nachmittag begann er sich zu seiner Größe zu entwickeln. Nicht so wie die Windprognosen es vorher sagten aber nicht ohne. So war es auch heute dass wir die letzten 15 Seemeilen ohne Motor bewältigen konnten und flott unserem Ziel der Insel Thymaina/Thymaina Ort näherten. Dank Elias waren wir gut vorbereitet und lagen schnell am Außen Kai der Hafenanlage.

Nach einer Ruhepause und Schwimmrunde, erkundeten wir das Dörfchen. Es sollte auch eine Taverne geben also mal schau`n wo sich diese befand.  Nach einem kleinen Rundgang fanden wir eine Kantine wo wir kühles Bier genossen um anschließend die Straße bergauf zu spazieren. Am Scheitelpunkt angekommen, sahen wir Richtung Patmos unser morgiges Ziel, das ca. 20 Seemeilen entfernt ist.  Zurück ins Dorf wählten wir einen anderen Weg und ehe wir uns versahen waren wir schon fast wieder am Hafen. Nun sahen wir auch die 2. Taverne und als wir fragten ob es denn etwas zum Essen gibt, nach klar Fisch, Fisch …. Fisch.

Wir wählten Calamari, Kartoffeln und Salat, dazu ein kühles Bier. Es dauerte nicht lange als Bier, Salat und Kartoffeln am Tisch standen, Calamari folgten prompt. Wow, das waren seit langem die leckersten Calamari die wir gegessen haben. Salat und Kartoffeln mit eingeschlossen.  Wir haben es nicht bereut in eine einfache Taverne einzukehren.

Zurück an Bord genossen wir noch einen Ouzo und Sternenhimmel bevor wir ins unsere Betten verzogen. Da hier wieder etliche Schnacken unterwegs sind, haben wir natürlich Fliegengitter an die Fenster und Niedergang angebracht. Auch die chemische Keule kam zum Einsatz damit wir eine ruhige Nacht haben. Robert der Windheuler darf auch schlafen.

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