Erkundungstour oder Suche nach einem Segelmacher….

Eigentlich wollten wir nur den Fährplan nach Kos ausfindig machen. Nachdem der Ticketschalter später öffnet, haben wir das Touristenbüro aufgesucht, das netterweise schon offen hatte.

Nachdem uns die diversen Möglichkeiten erklärt wurden, mit welchem Schiff wir nach kos übersetzen können, kamen wir auf die Idee nach einem Segelmacher zu fragen, der uns das Sonnensegel evtl. schneidern möchte. Nach kurzer Überlegung bekamen wir eine Wegbeschreibung und wir machten uns auf die Suche. Dabei konnten wir ein klein wenig die Stadt erkunden. Wir kamen ins Hinterland oder wie wir oft sagen in die 3. oder 4. Reihe….. . Wir schlenderten so um die 20 Minuten ….. als wir feststellten, dass es gut war, dass wir uns umgedreht haben, ansonsten wären wir an dem Laden vorbei gelaufen. Also rein und bescheiden angefragt ob er überhaupt und möchte oder…. Ja er möchte. Mittlerweile waren wir in den letzten Tagen nicht untätig und haben eine Zeichnung angerfertig, die wir natürlich dabei hatten.  So war es ein leichteres, ihm zu erklären was wir haben wollen. Er zog diverse Stoffe raus, bis wir fündig wurden was wir uns vorstellten. Wir vereinbarten, dass er Morgen oder evtl. noch heute bei uns an Boot  vorbei schaut. Dann warten wir mal ab.

Auf dem Weg zurück zu Ciganka, füllten wir – dank Bankautomaten – unsere Bordkasse wieder problemlos auf. Auch beim Schnapsladen konnten wir unsere Bordbar ergänzen und Herwart bekam wieder eine Tüte Eis. Diesmal hat es ihm besser gemundet als gestern Abend.

Zurück an Bord waren wir dann doch unsicher bezüglich dem Stoff, ist das der Richtige…. und so schlenderte Herwart ein paar Boote weiter, zu einem das genau ein Sonnensegel mit dem Stoff an Bord hatte was wir uns vorstellen. Der Skipper gab bereitwillig Auskunft und  Herwart dufte das Tuch anfühlen um einen Vergleich zu haben.  Super, unsere Zweifel wurden beiseitegeschoben, alles passt.

Bei so viel Anstrengung war Relaxen angesagt.  Buch in die Hand und ab ins Cockpit. Auch so kann man den Nachmittag an Bord verbringen.  So nebenbei haben wir Ciganka mit Ruckdämpfer abgesichert, da ja ab Morgen bis Mitte nächster Woche heftiger Wind  aus N – NW, so um die 6-7 bft, ca. 22-33 Knoten angesagt sind.  Das rüttelt doch ganz schön, auch wenn wir hier im alten Hafen gut liegen.

Nachdem wir die griechischen Essenzeiten angenommen haben, gab es aus der Bordküche so um 21 Uhr Muscheln Saganaki, mittlerweile eines unserer Lieblingsessen. Dazu Rotwein und frisches Weißbrot …. Göttlich.

Mittlerweile ist es halb 11 oder 22:30 Uhr und die Temperatur im Boot hat sich auf angenehme 28 Grad verringert…. noch zu warm um in die Koje zu verschwinden…..

 

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