Waschmaschine im Schleudergang

oder es kommt immer anders als man denkt oder Tage wo man besser im Bett bleiben sollte-

Der Tag begann schon bescheiden…. Am Nachbarboot wurde um 5 Uhr Party eröffnet…. Wir hell wach… grrrrr also versucht die Geräuschkulisse zu ignorieren…. Gegen halb sieben wurde es ruhiger und wir schliefen nochmals tief ein.

Kurz nach acht Uhr aus dem Schlaf gerissen und richtig schlafdamisch. Auch nach dem Frühstück hat sich dies nicht gelegt. Während ich mich um die Küche gekümmert habe, versuchte Herwart unsere Toilette dicht bekommen. Trotz Ricos telefonsicher Unterstützung…. Nicht geschafft.

Auch die Regen-/Gewitterwolken am Himmel tragen nicht unbedingt dazu bei, dass die Stimmung besser wird.

Auch der Wetterbericht gestern noch ok. besagte nicht unbedingt ideale Bedingungen für 40 Stunden auf See. Aber der Wind aus NO/NW war schon nicht schlecht. Meer als 4 möglich, nicht so doll aber die Richtung sollte stimmen.

Ablegt in der Marina, zum Tanken und weiter zum Zoll und Hafenamt in Dubrovnik. Da durften wir warten, eine Fähre wurde abgefertigt. Aber dann kamen wir dran …. ruck zuck alles erledigt und ab nach Süden. Kaum aus der Bucht draußen…. Der Wind alles andere als NO/NW…. Süd und die Welle auch. Letzteres nicht ohne…. So versuchten wir Kurs auf zunehmen und schaukelten hin und her….

Verdammt wir haben vier Wetterberichte eingeholt und keiner stimmte. Warum so viel Aufwand an die Technik für nichts und wieder nichts.

Segeln ….. dahin wollten wir nicht…. Und genau auf den Bug, hätte kreuzen mit Ciganka auch nicht viel gebracht.

Nach gut 2 Stunden Schleudergang, entschlossen wir uns wie vom Hafenamt empfohlen näher an die Küste zu gehen. Spontan wie wir sind, laufen wir einfach Kotor/Montenegro an. Um 17:30 Uhr haben wir die Fahne Kroatien eingeholt und die Flagge Montenegro gehisst.

Wir wollten in Kotor einklarieren, somit gut 1 ½ Stunden durch die Buchten von Kotor gedüst – und genossen – bis wir um 19 Uhr am Hafen-/und Zollamt Kotor anlegten.

Herwart gleich losgestürmt zum einklarieren…. Der Versicherungsschein war alt. Der neue noch an Bord…. Nun wollten sie noch alle Scheine, wie Segel/Funk/Bootsscheine sehen, also wieder ein Gang zu den Behörden. Ob nun alles passt? Ja hat es, aber nun fiel der Strom aus und Herwart wurde zum Kaffee trinken geschickt. Nach 2 Stunden am Zoll Steg konnten wir endlich ablegen und an Steg in Kotor anlegen. Mittlerweile kurz nach 21 Uhr und wir wollten nur noch Duschen und endlich etwas Leckeres auf den Tisch.

Bild: schwarze Wolken waren unsere BegleiterIMG_0902

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