Es geschehen noch Zeichen und Wunder – auch in Greece…
…. um 10 Uhr wurde unser Sonnensegel angeliefert. Ungläubig haben wir das Segel bewundert, das mit Haken und Leinen vor uns lag. Wir haben die Nähte und Verstärkungen kontrolliert und das tolle Teil bewundert. Vor allem wie leicht es ist. Es gab ein wenig Bedenken, ob die Plane nicht zu schwer wird. So können wir, wenn der Planet vom Himmel brennt, nun unser Sonnensegel aufbauen.
Derzeit schaut es nicht danach aus, dass wir es bald ausprobieren können, es ist bitterkalt. Bei 27 Grad haben wir Jogginghose und langärmlige Shirt`s an. In Spanien hat es derzeit in der Nähe von Barcelona 22 Grad…. Brrrrrrr. Wir denken ernsthaft über eine Heizung nach, unser nächstes großes Projekt. Ein Ofen am besten mit Glasfenster, damit es richtig schön heimelig ist, wäre toll. Das Internet lässt grüßen.
Wir konnten gegen Mittag die Marina verlassen. Mira unser Begleitboot, muss noch ihre neue Rettungsinsel in die Halterung einfügen und montieren. Endlich ist das Thema Rettungsinsel von der ToDo Liste gestrichen. Nachdem wir das Flachwassergebiet Messolonghi großzügig umfahren haben, unser Ziel Kefalonia angestrebt. Je näher wir der Insel kamen, desto grauer und unfreundlicher wurden die Wolken dort. So haben wir, flexibel wie wir sind, unser Ziel einfach geändert und Ithaka angefahren. Wir waren ja letztes Jahr auf dem Weg nach Kreta schon hier und haben somit ein bekanntes Gebiet wieder „betreten“. Vathi eine schön Bucht und Örtchen hat uns schon letztes Jahr gefallen und so fiel es uns nicht schwer flexibel zu sein.
Wir liegen diesmal am Ortskai, etwas windig und schwellig, aber wir sind positiv eingestellt, dass der Wind wie so oft im Laufe des Abends nachlässt und wir eine ruhige Nacht haben werden.
Zum Abendessen gab es Schinkennudeln mit Greece Salat und wenn Herwart mit dem Abwasch fertig ist, gehen wir ins Örtchen zum Bummeln. Mal gucken was wir diesmal entdeckten.





