Straße von Messina

Wir hatten ja eine Menge darüber gelesen, man Informiert sich ja,  wie und was zu tun ist damit die Straße von Messina gut passiert werden kann.

Die Straße von Messina ist eine Meerenge zwischen Kalabrien auf dem italienischen Festland und der Insel Sizilien, die das Tyrrhenische Meer mit dem Ionischen Meer verbindet. Sie ist 32 Kilometer lang und zwischen drei und acht Kilometer breit. Wichtigster Hafen ist Messina im Nordosten Siziliens. In klassischen Zeiten sollen hier Skylla und Charybdis ihr Unwesen getrieben haben.

Da das Wasser des Ionischen Meeres größere Dichte als das des Tyrrhenischen Meeres besitzt, entsteht in der Straße von Messina eine beachtliche Strömung nach Süden. Ab ca. 30m Tiefe herrscht eine Strömung an der Oberfläche in entgegengesetzter Richtung. Allerdings ändert der Strom alle 6 Stunden seine Richtung, wobei die Strömung nach Süden ein wenig stärker (es können gut 5 Knoten entstehen)  ist, als die nach Norden.

Herwart hat ausgetüftelt, wann heute die Strömung von Süd nach Nord einsetzt. So hat unser Wecker schon vor 7 Uhr geklingelt, damit wir die Strömung, die um 7 Uhr nach Norden beginnt, uns durchschieben kann.  Wir schafften das Ablegen um 8:30 Uhr und als wir aus dem Hafen waren, wurde der Autopilot,  unter Motor da kein Wind – 0,0 zeigte der Windanzeiger – auf 1300 Umdrehungen eingestellt, was Konstante 6 Knoten ergab.

Wir hielten uns gut vom Festland aber auch vom der Fahrrinne entfernt. Es herrschte enormer Gegenverkehr. Mal ein „Traumschiff“ und etliche Frachter die uns nach Süden passierten.

Kurz vor dem Rechtsknick, begann uns der Strom zu schieben. Kontinuierlich stieg die Geschwindigkeit an. Kurz nach  dem Cap Pezzo sahen wir die Stromschnellen und Ciganka lief mit 9,2. So hatten wir einen Stromschub von 3,2 Knoten. 

Die Stromschnellen sahen aus, als wenn das Wasser kocht, mal mehr oder weniger. Gelegentlich hatte man das Gefühl dass Löcher im Wasser sind.  Ein tolles Schauspiel.

Nach einer Stunde und 30 Minuten seit dem Ablegen war die Straße von Messina passiert und  wir nahmen Kurs am Capo Peloro vorbei zur Isola Vulcano, eine Vulkaninsel der Liparischen Inseln.

 

 

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