Der Berg ruft…
…… also wieder mit Wecker Läuten aufgestanden, damit wir am kühlen Vormittag und gutem Wetter am Kraterrand sind.
Um kurz nach acht Uhr Ciganka verlassen, mit Wanderschuhen ausgestattet den Aufstieg begonnen. Na ja zuerst durch den Ort und der Straße entlang bis zum „Eingang/Anfang“ des Bergweges.
Der Trampelpfad gut sichtbar schritten wir bergan. Zuerst noch ein festgetretener Weg, dann wurde es holpriger und teilweise sank man in den Lava Sand gut 10 cm ein. Davon abgesehen stieg es nun steil an. Puhhhh, gut dass wir von Greece die vielen Stufen hatten und wir ein wenig geübt waren im aufwärts Trend. Nach einer halben Stunde gab es eine kleine Pause zum Verschnaufen. Wir genossen den Blick der uns die anderen Liparischen Inseln zeigte. Alle 200m gab es ein Schild wie weit es noch ist. Die letzten 100m gab es nochmals eine Steigerung des Weges. Mehr oder weniger stufenartige Absätze, dann wieder befestigte Wegestücke. Immer wieder gab es Einblicke in tiefe Rillen, die vom Wasser ausgespült waren und auch phasenweise den Weg verkleinert haben.
Lästig waren die vielen Mücken die versucht haben einen zu „beglücken“. Als jedoch die Vegetation aufhörte, waren sie wie weggeblasen. Was von unten wie Wolken aussah, erkannte man nun oben dass es Gaswolken waren die aus diversen Öffnungen im Boden strömten. Es roch nach Schwefel, jedoch nicht so unangenehm wie ich es vom Ätna kannte.
Nach einer kleinen Pause, liefen wir am Kraterrand noch bergauf um einen Blick auf Sizilien erhaschen zu können. Dies war auch eine gute Gelegenheit richtig Pause zu machen. Nochmals den Blick auf die Liparischen zu genießen bevor der Abstieg begann.
Nicht so einfach einen steilen, sandigen Weg abwärts zu gehen. Die Tritte teilweise nur mit einem großen Schritt zu bewältigen und der Sand sehr rutschig.
Nach einer Stunde waren wir wieder auf der Hauptstraße. Auf dem Weg zu Ciganka bzw. dem Beiboot, kehrten wir noch im Supermarkt ein um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Wieder an Bord, die Kleider abgelegt, Badesachen an und ab ins Wasser. Das war eine Wohltat. Beim Schwimmen zu den warmen Quellen, merkte ich meine Oberschenkel schon ein wenig. Na mal gucken ob es Morgen einen Muskelkater gibt.
Für den Rest des Tages war Relaxen angesagt. Naja die Suche nach dem Wassereintritt, haben wir natürlich auch heute fortgesetzt und unser Bett zerlegt, damit wir darunter schau`n konnten. Alles trocken, auch die trockengelegten Stellen. Mhhhh das wird wohl noch ein wenig dauern, bis wir dahinter kommen wo es her kommt.
Heute gibt es kretisches Fleisch (war eingefroren) und grünen Salat. Den haben wir in Greece vermisst und genießen nun die Möglichkeit in Italien wo es wieder verschiedene Sorten gibt.
PS. Soeben ist die SY Mira eingelaufen. Wollen Morgen zum Krater marschieren.