ruhige Fahrt…

Nach dem Frühstück hieß es Anker heben und ab aus der Bucht Richtung Lefkas. Wetterberichte sagten Wind 5-10 Knoten und aus SO/SW. Nicht so doll.

Leider sind wir wieder an AntiPaxos vorbei gezogen ohne einen Halt einzulegen. Immer dieses Zielorientierte fahren….  Schade..

Kurz vor der Einfahrt zum Lefkaskanal, dachte ich schon einen Delfin zu sehen der gerade abtaucht. Kurz weg, kam ein Kopf aus dem Wasser und guckte sich um, ein Seehund spielte sich im Wasser. Wow, das hatte ich bisher noch nicht gesehen…. ich meinte so in freier Natur.

Das Ionische Meer zeigte sich von seiner besten Seiten, glatt wie ein Babypopo. Spannend wurde es  bei der Einfahrt zum Lefkaskanal. Die beiden Untiefen haben so manchen Skipper in Schwitzen gebracht. So waren wir sehr auf der Hut und reihten uns vor der geschlossenen Brücke in die Wartenden ein. Die Brücke wird  immer zur vollen Stunde geöffnet und für den Bootsverkehr freigegeben.

Die Kanalfahrt dauert doch fast 30 Minuten und  ist schon irgendwie aufregend, wenn die Yachten wie an einer Perlenschnur ihre Spuren ziehen.

Nach dem Kanal waren es nur noch knapp 10 Seemeilen bis zu unserem Ziel die Vlychon Bucht/Lefkas.

Nun liegen wir  hier mit vielen anderen Yachtis vor Anker und genießen die absolute Ruhe.

 

Bilder: Ionisches Meer, venezianische Festung, Lefkas Kanal

 

Lefkas – Die recht bergige Insel, mit vielen kleinen Orten, schönen Buchten und Stränden ist vom Massentourismus bisher verschont geblieben.

Am nördlichen Ende des Lefkaskanal befindet sich eine venezianische Festung aus dem 13. Jh. Korinther, Römer, Byzantiner, türken, Venezianer und schließlich sogar Russen gaben sich bei der Beherrschung der Insel seit Jahrtausenden quasi das Zepter in die Hand. Seit 1864 gehört die Insel zu Griechenland.

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