San Pietro …

…..  liegt vor der Südwestküste von Sardinien. Fernab vom Massentourismus findet man hier ein kleines Inselparadies. Versteckte Badebuchten, weißer Sand, Steilküsten und  tiefblaues Wasser, gast-freundliche Menschen und unberührte Natur.

Rund 6600 Einwohner leben auf der 51 Quadratkilometer großen Insel. Die meisten von ihnen in der malerischen Hafenstädtchen Carloforte.

Der Ort wurde im ligurischen Baustil errichtet und vermittelt den Eindruck vom typischen nördlichen Italien. An der Hafenmole herrscht lebendiges Treiben wenn die Fähren vom sardischen Festland anlegen. An der Promenade laden Straßencafes zum Verweilen ein und auf der Piazza vor der Kathedrale treffen sich jeden Abend Jung und Alt zum Flanieren. Dolce Vita pur!

Historische Baudenkmäler zeugen von der geschichtsträchtigen Vergangenheit der Insel. Das Landesinnere besteht zum großen Teil aus einer idyllischen Hügellandschaft mit Weinbergen, Wiesen und kleinen Wäldern.

Mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist San Pietro ein ideales Reiseziel. Ab Ende Februar beginnt bereits der Frühling und verwandelt die Insel in ein buntes Blütenmeer. Die Sommermonate sind heiß und trocken. Abkühlung findet man dann im kristallklaren Wasser an einer der schönen Badebuchten. Bis in den November liegen die Temperaturen bei angenehmen 20 Grad. STIMMT.

San Pietro, Schutzherr der Fischer. Die Verehrung des Ältesten der Apostel ist auf die Wurzeln der Kolonie zurückzuführen. Der Kult um den Schutzpatron der Korallentaucher und Thunfischfänger drehte sich um die alte kleine Kirche der Brunnen, die auf den 200 Jahre alten Grundmauern im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde.

Dank Internet waren wir wieder mit viel Information ausgestattet um uns, heute mit dem Fahrrad, auf Entdeckungstour zu gehen.

Eigentlich ist die Insel flach aber ein paar kleine Erhebungen gibt es doch. So durften wir ganz schön bergauf strampeln und freuten uns tierisch als es bergab ging. Immer der Nase nach war unsere Devise und nach einer guten halben Stunde waren wir in einer Sackgasse.  Also wieder zurück und rechts auf einen Trampelpfad weiter.  Mindestens eine halbe Stunde irrten wir in der Wochenendhäuschen Region umher, bis wir die Straße wieder gefunden haben.  Puhhhh uns lief der Schweiß in Strömen runter. Also zurück und um in die südliche Richtung zu fahren, da ist es flach meinte Herwart. Mhhhh

Nach einer kurzen Pause, ab in den Süden. Wir wollten zu den Salzseen um evtl. Flamingos zu sehen. Kaum aus dem Ort draußen sahen wir schon die ersten Vögel. Toll so nahe zu sein. Wir beschlossen den Salzsee zu umrunden. Es ging übrigens auch hier etwas bergan…. Aber wir haben es geschafft. Dass wir immer wieder Hundegebell hörten. störte uns bisher nicht, aber nun kamen 2 große schwarze Köter auf die Straße gelaufen und rannten hinter uns her. Wir gaben GAS und schrie`n. Schlagartig viel mir Heike ein, die im Frühjahr in Starnberg von einem Hund angefallen wurde. Bitte nicht, dachte ich mir.  Einer war schon auf meiner Bein Höhe und ich dachte nun passiert es. Herwart schrie aus Leibeskräften und sie stoppten. Wir düsten noch einige hundert Meter weiter bis wir atemlos stehen blieben. Mei war des knapp, meine Knie zitterten wie Espenlaub.

Kurz danach ging es wieder bergan und ich schob mein Rad, denn zurück wollte ich nicht. Lieber fahr ich quer durch die Insel, aber mich bringen keine 10 Pferde auf dieser Strecke zurück.

Wir fanden die Abzweigung und es ging nun wieder Richtung Carloforte. Puhhhh waren wir fertig.

Die Räder gaben wir gleich zurück und ab ins die Bar, ein kühles Helles war nötig. Wir haben es uns verdient.

Zum Abendessen gab es überbackene Auberginen und etwas Rotes zum Trinken. Göttlich, meinte Herwart – zu beidem.

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