die liebe Technik oder Internet …..

..  oder mehr auch immer hat mir wieder einen Streich gespielt, daher der Eintrag vom Donnerstag heute früh….

Buchstäblich ins Wasser ist unser Besuch in Sciacca gefallen.

Aber von vorne…. . Wir hatten eine gemütliche Überfahrt von Marsala nach Sciacca. Noch trocken konnten wir die Marina in Marsala verlassen aber schon bald verdichteten sich die Wolken. In weiser Voraussicht hatten wir unsere Schlechtwetterkleidung schon angezogen und so störte es nicht so richtig als der Regen viel.

Am frühen Nachmittag lichteten sich die Wolken und es gab so richtig bayrischen Himmel, weißblau. Der Schwell streichelte Ciganka und schob sie sanft unserem Ziel entgegen.  So ca. 7 Seemeilen vor dem Hafen Sciacca, wurde der Himmel hinter uns düster. Das Meer war schwarz und die Schaumkronen tanzen darauf. Puhhh nun aber ab in den Hafen. Genua reingeholt und mit gut Gas Ciganka in Schwung gebracht. Die Welle schob von hinten gut an und hatte teilweise schon Relingshöhe.

Wir schlüpften mit den ersten Regentropfen durch die Hafeneinfahrt und  bogen gleich links ab zum Kai oder Marina, mal schau`n. Besucherkai haben wir keinen gesichtet, lauter kleine Boote also weiter zur Marina. Herwart über Funk Kontakt bekommen und bald sahen wir den Marinero.  Wie sollte es auch anders sein, beim „Einparken“ nahm der Wind richtig zu. Nach ein paar Minuten lagen wir fest.

Der Regel prasselte nun ergiebig auf Ciganka und wir verzogen uns ins Innere. Nachdem das Tropfen ein wenig nachgelassen hat, begab sich Herwart zum Office. Dabei erfuhr er, dass es eine Waschmaschine gibt. Also gleich mal eine Füllung vorbereitet. Diese war nach einer Stunde fertig, aber es zogen schon wieder graue Wolken auf. So wurde das Vorschiff von Ciganka zum Trockenraum umfunktioniert.  Lüfter laufen regelmäßig um die Feuchtigkeit in Grenzen zu halten und natürlich auch die Wäsche zum Trocknen zu bewegen.

Als wir die „Hausarbeit“ erledigt hatten, konnten wir uns schick machen und in die City gehen. Kaum dass wir uns ein paar Meter von der Marina entfernt haben, begann es schon wieder zu tröpfeln. Bis wir die vielen Stufen in die Altstadt erklommen hatten, schüttete es wie aus  Eimern. Den Kopf auf den Weg gerichtet, gingen wir durch die ersten Straßen. Herwart meinte wir sollten als erstes ein Restaurant suchen, Essen und danach wäre ein Spaziergang vielleicht möglich. Nur wir fanden kein Restaurant. Haben die alle zu, geschlossen, chuiso? Nach gut 15 Minuten, etwas durchweicht, sichteten wir ein kleines in der Seitengasse. Es hatte offen und wir waren auch schon drin. Noch die einzigen Gäste, aber was soll`s.  

Diverse Antipasti, Fleischröllchen gefüllt und Rotwein entschädigten uns für den Regenspaziergang.  Absolut lecker.  Es hatte wirklich aufgehört zu regnen und so konnten wir nach dem leckeren Essen noch einen kleinen Bummel durch die City machen.

So gibt es heute nur verregnete, nächtliche Bilder von Sciacca. Prost: Grappa di Marsala

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