Sonntagsausflug….

Unser Schwerpunkt heute ist der Sunday Markt in Marsalxlokk. Bekannt wie ein bunter Hund und bei den Maltesern wie bei den Touristen beliebt.

So hat der Wecker heute uns früh aus den Federn geholt, da wie man uns erzählt hat, der Markt nur am Vormittag wirklich „nett“ ist.

Ohne uns zu verfahren und auf Anhieb einen Parkplatz gefunden wo wir nur noch 5 Minuten zum Hafen hatten, standen wir mitten im Marktgewühl. Sonnenschein und blauer Himmel locken die Menschen auf die Straße und zum Markt. Wir bummeln vorbei an den bunten Ständen, bewundern den vielen frischen Fisch und vor allem die Vielfältigkeit. Sogar kleine Haie konnten wir sichten.  Die großen Gambas das Kilo für 12 Euro machte uns sprachlos. Als ein Kunde sich für 20 Euro eine Tüte packen lies, glaubten wir kaum unseren Augen trauen zu können, wieviel Gambas es für das Geld gibt. Die Vorstellung Gambas mit Feta/Ouzo Soße zuzubereiten lies mir das Wasser im Mund zusammen laufen.

Der Markt zog sich ca. 2km am Hafen entlang und hatte alles was man(n) oder Frau so braucht – oder auch nicht – zu bieten.  Was wir ein wenig vermisst haben: Imbissstände. Gewürz-, Obst- und Gemüsestände, Kleidung für Groß und Klein, Schuhe, Haushalt, Nüsse und natürlich Kuchen und Gebäck.  Wir taten uns bei einigen Dingen schwer nicht zuzugreifen. Na ja, ein bisschen Obst und Weingummi, sowie eine kleine Tüte Gepäck haben wir doch mitgenommen.

Bevor wir unsere Rundreise fortsetzten, erstmals ins Cafe um uns zu stärken. Unser nächstes Ziel war der Ort Marsaskala. Von da wollten wir an der Küste entlang fahren. Laut unserer Straßenkarte sollte die Küstenstraße bis nach Xghajra gehen. Bei unserem ADAC Navi auf dem Pad, hatte ich Lücken was das betraf. Also einfach mal drauf los. Die geteerte Straße hörte auf und ein Schotterweg machte sich breit aber bis auf ein paar Schlaglöcher ganz gut zu bewältigen. Als auf dem Navi  anzeigte, dass wir wieder auf der Straße sind, wurde diese immer enger und die Schlaglöcher nicht mehr zu bewältigen. Wir kehrten um.  So fuhren wir kreuz und quer, wie es sich gerade ergab oder es die Einbahnstraße zuließ.  Wir staunten über die Ortschaften, Häuser und Ausblicke, sowie die Felder, die wie in Irland von Steinmauern eingefasst waren.

Als wir im Hafen Dockyard Creek im Ort Bormla ankamen, stellten wir unseren Wagen ab und machten uns wieder zu Fuß auf Entdeckungsreise.  Immer wieder Festungsmauern, Stadttore, Treppen die in die engen Gassen führten oder zum Hafenbecken.  Herrlich dies alles zu erkunden und immer wieder neue Eindrücke gewinnen.

Bei einer Verschnaufpause auf einer kleinen Bank, stellten wir fest, dass es Zeit wird an Bord zu gehen: wir sind müde.  So manövrierte ich Herwart durch die Orte Paola, Hamrun und Pieta, die übrigens ineinander übergehen bis wir wieder in Msida gelandet sind.  

Da ist übrigens bisher das einzige Eck, wo wir uns immer wieder verfahren….. so geht es auch heute wieder um mehrere Ecken bis wir vor der Marina sind.

Nun wird relaxt und heute Abend haben wir wieder Schweizer Gäste an Bord bei uns, daher jetzt schon der heutige Eintrag

Wir wünschen einen angenehmen Sonntagabend.

PS: Blauer Himmel bei 24,2 Grad um 16:11 Uhr

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