Auch der heutige Tag verging wie im Flug….
Während Herwart zur Wartungsstation der Rettungsinsel gegangen ist, habe ich Schränke ausgeräumt und sortiert bzw. auch entsorgt. Danach Staub gewischt und gesaugt. Mittlerweile ist Herwart mit der Rettungsinsel und seinen Helfern eingetroffen und sie wurde wieder an ihren Platz gestellt. Auch ein Zertifikat haben wir bekommen und dies gilt leider nur noch 2 Jahre.
Anschließend er in den Marineshop zu Johann und ich weiter zum Schweizer Boot zu Robby und Iris. Ein PC-Programm, das sie mir empfohlen haben, konnte ich nicht finden. Somit hat Robby mir auf die Sprünge geholfen und es gleich runtergeladen.
Mittlerweile früher Nachmittag noch eine Kleinigkeit an Bord gegessen und dann ab zum Auto. Herwart wieder durch das maltesische Straßengewirr geschleust und schon waren wir auf dem Weg nach Mdina. Der Tourismus hält sich in Grenzen und so hatten wir auch gleich einen Parkplatz.
Durchs Stadttor marschieren wir in die Stadt und waren erstaunt über die herrschaftlichen Häuser, Paläste und engen Gassen. Wir schlenderten mal links, mal rechts und landeten in einem Cafe, dass die Terrasse auf der Stadtmauer hatte. So hatten wir einen herrlichen Blick über die Insel Richtung Sizilien. Leider war es sehr zugig und deshalb war der Cappu schnell ausgetrunken.
Schön fanden wir auch, dass an Hauswänden und Lücken zwischen den Häusern immer wieder Bäume, Pflanzen und Sträucher zu finden waren.
Auf dem Rückweg zum Auto überlegten wir, was wir noch sehen wollen. Die Golden Bay soll sehenswert sein, auch vom Land aus. Da wir eine Abzweigung nicht sahen oder gefunden haben, landeten wir zuerst in der Gnejna Bay . Ein kleiner Spaziergang am Strand entlang, hier gab es u.A. Höhlenwohnungen zu bewundern, und dann wieder weiter. Wir haben die Golden Bay dann doch noch gefunden. Sie war wirklich Golden, die Sonne ging gerade unter und so hatte der Fels eine goldene Farbe.
Zurück fuhren wir Richtung Xemxija um dann an der Küste entlang Richtung Valletta zu fahren. Wir genossen die Fahrt mit den herrlichen Blicken übers Wasser und an Land. Ab Madliena waren wir wieder im „Großstadtverkehr“ und wir mussten uns beide konzentrieren, damit wir uns nicht verfahren. Verfahren haben wir uns natürlich wieder an der gleichen Stelle wie die letzten Male auch… kein direkter Weg zur Marina, wieder um Ta`biex rum, sozusagen das Pferd von hinten aufgerollt.
Es ist schon fast finster und Zeit für einen gemütlichen Abend.