Ein langer Tag …..
Nachdem unser polnisches Nachbarboot gestern Abend noch abgelegt hatte, haben wir uns noch eine lange Spring gelegt um eine relativ ruhige Nacht zu haben. Darum galt unser Augenmerk heute früh unseren Leinen. Uns hat es ganz schön nach Backbord befördert während die Nachbaryacht auf uns gedrückt hat aber auch der Wind hat das Seine dazu getan. Nach dem Frühstück uns erstmals wieder richtig in Position gebracht. Danach den roten Wüstensand abgespült, Cappu getrunken und auf Daniel gewartet der unseren Motorcheck machen sollte.
Kurz nach Mittag kamen Brigitte und Wolfang von der Nanook vorbei. Wir haben uns im November das letzte Mal gesehen und uns riesig gefreut die beiden wiederzusehen. Es gab wohl in Mail – Kontakt aber persönlich ist einfach persönlich. Bevor wir richtig ins Plaudern kamen, haben wir uns für den Abend zum Essen im MamaMia verabredet.
Kurz danach kam Daniel mit dem sich Herwart in den Keller (Motorraum) verkroch. Derweilen machte ich unsere Seitenverkleidung an der Reling fest. Um weiter an Deck arbeiten zu können benötigte ich einige Dinge unter Deck, aber da waren die Herren beschäftigt. Also holte ich mir ein Buch und begann zu lesen.
Die Stunden vergingen und kurz vor 19 Uhr war Daniel mit seinen Arbeiten fertig. Es gab ein paar Probleme mit denen die Herren nicht gerechnet hatten. Schrauben brachen ab, Dichtungen passten nicht usw. So hat der Motorcheck länger gedauert als gedacht.
Eine halbe Stunde später als gedacht konnten wir frisch gestriegelt zu Abendessen essen. Lecker war das Essen und Gesprächsstoff gab es nach gut 4 Monaten genug. Es war wie immer mit den Beiden ein kurzweiliger Abend.
Noch ein kleines Kartenspiel zum Abschluss des Tages und dann ab die Kiste.