Irgendwie brauchen wir ……
…… bis wir in Schwung kommen in der Früh. Aber dannnnnn geht es ab.
Herwart hat heute dank dem Messgerät von Wolfgang, die Kapazitäten der Batterien von Ciganka durchgemessen. Dazu mussten die Solarpaneele abgedeckt und Landstrom gekappt werden. Seit gestern hat er die Gebrauchsanweisung studiert und nun die Theorie in die Praxis umgesetzt. Natürlich alles notiert, damit wir bei der nächsten Messung in ca. einem halben Jahr sehen, ob sich etwas verändert hat.
Herwart schon mal am „Strom“ tätig, ist er davon nicht mehr wegzubekommen. So hat er eine Sammelleiste für die Batteriekabel angebracht. Nun ist alles gut und übersichtlich angeschlossen. Wenn man(n) schon mal dabei ist, hat er auch gleich 3 Rauchmelder (Batteriebereich, hinterm kleinen Sofa, wo der Kabelbaum verläuft und im Inverter Bereich) installiert
Während mein Skipper sich im Keller unseres Bootes austobt, wollte ich im Schrank in der Bugkabine Lüftungslöcher anbringen. Dazu benötige ich die Bohrmaschine. Kein Landstrom und somit auch keine Löcher bohren. Ich war zum Nichtstun verurteilt und habe mich meinem Buch und zwischendrin der Augenpflege gewidmet.
Nachdem mein Mann alles erledigt hat und der Salon wieder begehbar war, galt es eine kleine Pause einzulegen und Espresso und Cappu trinken im Cockpit war angesagt.
Nun hat mich doch der Ehrgeiz gepackt und ich wollte auch mein Pensum von heute erledigen. Nach gut 1 ½ Stunden hatte ich dem Schrank Lüftungslöcher verpasst, diese farblich den Gegebenheiten angepasst, dem Schrank innen mit frischer Farbe verschönert und die Bad Tür des Bugbades mit flüssigem Hartwachs eingepinselt. Danach musste wieder alles geputzt werden. Werkzeug aufgeräumt und ab unter die Dusche. Mittlerweile war es schon nach 18 Uhr.
Zum Abendessen gab es Antipasti und leckeres Brot dazu Weißwein – mit frischen Erdbeeren. Heute werden wir gemütlich ohne Nervenkitzel (FC Bayern – Lissabon gestern Abend) den Abend verbringen.