Ein besonderer und exzellenter Sonntag….

Unser Frühstück fiel  heute sagen mir mal mager aus, denn wir wollten Platz lassen für den Lunch….

Brigitte und Wolfgang haben uns vom Lunch (Lunch-Buffet)  im Excelsior Hotel erzählt und gefragt ob wir nicht Lust hätten mitzugehen. Wir hatten.

So haben wir im Kleiderschrank in der untersten Ecke geguckt, was es denn da passendes für ein  5 Sterne Hotel zum Anziehen gibt.  Sakko für Herwart hängt, wo sollte es auch anders sein Zuhause im Schrank. Davon abgesehen dass keines davon ihm mehr passt seit er letztes Jahr fast magersüchtig geworden ist. Zur Beruhigung , er hat wieder ein paar Pfündchen zugelegt, die ihm aus meiner Sicht hervorragend stehen.

Auch für mich war etwas im Kleiderschrank und so geschniegelt und gestiefelt standen wir pünktlich am vereinbarten Platz wo wir von Brigitte und Wolfgang abgeholt wurden.

Nach relativer kurzer Fahrt standen wir vor dem Hotelkomplex. Wow…  eine Eingangshalle mit stilvollen, schwungvollen Treppenaufgang nach oben. Englischer Stil, elegant und irgendwie auch charmant.

Wolfgang machte eine kleine Führung durchs Hotel. So kamen wir auch in den Gartenbereich, wo Swimmingpool und nette kleine Erholungscentren aufgebaut waren. Es gibt auch eine kleine eigene Marina. Von dort blickten wir zu unserer Ciganka, denn die Hotelanlage liegt wie wir so schön sagen einen Katzensprung von unserem Boot.

Pünktlich wie wir Deutsche halt sind, standen wir zum Einlasszeitpunkt im Restaurant wo wir zu unserem reservierten Tisch gebracht wurden. Ein toller Blick aufs Wasser Richtung Manoel Island und ein zum Mund wässrig werdender Blick auf die diversen Buffets.

Wir haben uns noch ein wenig gezügelt… aber dann das Buffet erobert. Vorspeisen, Antipasti und Salate in vielfältiger Form. Wir mussten gar nicht wo wir zuerst hin schau ‘n geschweige denn wo wir anfangen sollten.  Nach unserer sprachlosen Minute packten wir`s an.

Drei Stunden schlemmen. Bei den „Vorspeisen“ genossen wir einen Weißwein und zu den  Hauptgerichten  und Nachspeisen einen Roten.

Wir genossen die Atmosphäre und das leckere Essen. Als i -Pünktchen war es für uns  das zusammen mit Brigitte und Wolfgang und unseren Gesprächen, zu erleben. Vielen, vielen Dank.

Zurück in der Marina begaben wir uns alle ins Cockpit von Ciganka. Nun konnte ich mein bzw. unser Bimini – Problem mit Brigitte besprechen  und meine sowie Jason Idee darlegen.  Brigitte meinte auch dass es besser ist innerhalb des Geräteträgers mit dem Stoff durchzugehen. Mhhh also noch zweimal darüber Schlafen und dann….

Nachdem die Beiden uns verlassen haben, begab sich Herwart in Ruheposition und ich habe ein wenig im Internet gestöbert was es so neues in der Welt gibt.  Als Herwart nach seiner Verschnaufpause meinte, der Wind ist günstig…. Genua hoch.  Meinen Logbucheintrag unterbrochen, den ich mittlerweile angefangen habe und rauf aufs Deck.

Alles vorbereitet, Genua ausgerollt und fixiert. Herwart zog das Segel und ich fädelte es in die Nut an der Rollanlage ein. Der Wind etwas böig, machte es nicht einfach aber ruck zuck oben und nun schnell eingerollt. Herwart zog und zog. Sie, die Genua, mag nicht, die Reffrolle blockiert. Also Segel wieder runter…. Geht auch nicht – blockiert. Nun bläst der Wind wieder mehr und das Segel  bläht sich auf…Sch….. .

 Also Ilse unsere Bootsnachbarin gerufen ob sie uns helfen kann. Wir haben versucht die Genua um das Vorstag irgendwie zu wickeln und festzubinden. Mit vereinten Kräften gelang und das so halbscharig. Es war zu mindestens mal Ruhe eingekehrt.

Herwart schon den Lifebelt geholt und angelegt, ihn abgesichert, damit er in den Masten steigen kann. Zum wiederholten Male waren wir dankbar Maststufen zu haben. Flink wie ein „Äffchen“ stürmte er an die Mastspitze um zu gucken was da denn los ist. Ein bisschen rütteln und ziehen am Vorstag,  aber nichts tat sich. Das Segel muss wieder runter. Soweit hat Herwart oben lockern können, dass Iris und ich es wieder einholen und an Deck lege konnten. Herwart haben wir derweilen solange oben gelassen.

Kurz haben wir Damen überlegt ob wir Herwart noch ein wenig Höhenluft schnuppern lassen…. aber…. . Herwart wieder Boden unter den Füßen galt es nun zu schau ‘n woran es lag. Nach ein paar Minuten war das Problem (es hatte sich beim Fallwirbel die Haube etwas gelöst und musste wieder fixiert werden) behoben und wir konnten einen 2. Versuch starten.  Segel wieder anschlagen und ab nach oben. Oben angekommen und auf Zug gebracht und befestigt, probierte ich ob sich die Refftrommel nun dreht und wie…… so zog ich an der Holeleine und Iris brachte die Genua mit der Schot auf Spannung und schon war sie am Vorstag eingerollt ehe Herwart im Cockpit angekommen war um die Holeleine einzuholen. Er meinte, das ging aber leicht….. kein Wunder war ja schon alles erledigt, er musste nur noch die lockere Leine anziehen.

Iris meinte nun sind wir wieder alle munter nach der Aktion…. stimmt und wie. 

Nun konnte ich meinen Logbucheintrag wieder fortsetzen der länger wurde als ursprünglich gedacht.

Viel Spaß beim Lesen.  

PS. Bild – Das Excelsior Hotel bzw. dessen Fassade lässt nicht erahnen was sich dahinter verbirgt.

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