Wecker….

…. hat um fünf Uhr geklingelt und raus aus der Koje. Frühstücken und alles seefest machen. Die Leinen haben wir um kurz vor 7 Uhr gelöst und konnten uns, da kein Wind windete, gut aus dem Liegeplatz entfernen.

Fender aufgeräumt und noch auf Höhe von Slima das „Boje über Bord Manöver“ durchgeführt. Kaum aus der Bucht draußen, Kurs auf Sizilien, Cap Spadaro aufgenommen.  Zuerst kein Wind, dann ein bisschen und so unter Segel und Motor unserem Ziel entgegen.

Die Welle war eigentlich moderat, der Schwell nicht so angenehm und so wurden wir für die nächsten Wochen und Monate geeicht.  Wir wechselten uns mit den Nickerchen ab um ein wenig Schlaf nachzuholen.

Unser Ziel Marzamemi, Marina Sporting haben wir um kurz vor 17 Uhr erreicht und Ciganka an die Muring gelegt.  

Ein bisschen Aufregung gab es, da die Backbord Muring mit einer anderen Leine verhakelt war und sie nicht richtig gezogen werden konnte. So kam der Marinero an Bord um das Leinenwirrwarr zu entwirren.  Nach kurzer Zeit war auch dies geschafft und wir konnten endlich unser Anlegerbier genießen.

Herwart sportlich wie er nun mal so ist, wollte von Bord auf den Steg springen um den Wasser-schlauch anzuschließen und sprang direkt ins Wasser – weil die Hose an Bord bleiben wollte. So hat er heute sein erstes Bad heuer im Meer, wenn auch etwas unfreiwillig genommen. Bis auf eine Schramme am Finger hat er alles gut überstanden.  Er ist mein Held.

Zum Abendessen gab es nach einer Ruhepause, Halsgrat mit Butterkartoffeln und Salat aus Malta.

Die Herren…. bzw. Väter haben das eine oder andere Gläschen Grappa noch genossen um den Vatertag hochleben zu lassen.

Nun sind wir müde von der „langen“ Überfahrt, der vielen Sonne und der Aufregung in Italien zu sein.

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