Wir sind in Italien….

Als ich heute früh nach einem Bäcker bzw. Panetteria  suchte, fand ich den großen Wochenmarkt. Bereits um 8 Uhr ein großes Getummelt und Geschrei der Marktmänner. Dort fand ich auch Pane und zog mich ein wenig umschauend zurück an Bord.

Hatte das Frühstück schon vorbereitet und als ich ankam war der Tisch im Cockpit schon von Herwart gedeckt. Dabei erzählte ich von meiner Entdeckung und dass wir unseren Kühlschrank sowie die Frischebox wieder auffüllen können.

Kurz nach 10 Uhr zogen wir los. Im  „Handgepäck“ Kühltasche und großen Einkaufsbeutel. Zuerst wollten wir Gambas kaufen um uns anschließend den Zutaten dafür zu widmen. An verschiedenen Ständen haben wir dies und jenes probiert und natürlich auch eingekauft um an Ende des Marktes in einen Delikatessenladen zu schau`n.  Bevor wir Salami und Schinken bzw. Prosciutto einkauften genossen wir echten Espresso, heiß und süß….oder laut H.:  schwarz wie die Nacht, süß wie der Wein und heiß wie die Frauen.

Voll bepackt ab nach Hause wo wir echte italienische Vesper mit Weißwein genossen. Lecker.

Unser Bimini wollten wir heute auch setzen… aber bei der Anprobe merkten wir dass  die Klettbänder nicht am richtigen Platz waren. Also Nähmaschine raus und diese abgeändert. Nach einer weiteren Anprobe passte es und ich konnte nun an der äußeren Stange des Geräteträgers das Tuch mit den Ösen anbinden. Nun noch die Spannung nach vorne und es müsste passen.  Naja da Jason das Tuch abgeschnitten hat, kommen wir zu hoch mit der vorderen Stange und liegen am Besanbaum an. So durften die Herren mathematische Rechnung durchführen, das Ergebnis in der Praxis verifizieren um wieviel die Querstange gekürzt werden muss damit wir Abstand zum Besanbaum bekommen.

Sie haben es dann nach der einfachen Methode festgestellt indem sie die Stange aus der Halterung genommen haben, das Ganze tiefer gehalten und dann gemessen. Wow 3 cm dürften abgeschnitten werden – wie die Rechnung zeigte. Da sie schon soweit waren, habe ich gesagt, dann könnt ihr gleich abschneiden. Sie schauten mich etwas verblüfft an aber schritten dann zur Tat über, nachdem ich die Flex und diverse Werkzeug geholt  habe.

Nach 15 Minuten war alles wieder montiert und nun passt es. Das Bimini ist prima gespannt und nun müsste das Wasser… der Regen halt… gut ablaufen nach Steuer- oder Backbord und nicht in den Kragen des Rudergängers.

Weil die Ingenieure gerade dabei waren, richteten sie den Türknopf an der Bugkabinentür den Dieter oder Daggi demontiert haben, wie auch immer das passiert ist. Gut dass wir einen Ersatzknopf haben und so war dies auch relativ schnell wieder gängig. Die Tür ist verspannt…..  also nun auch noch die Tür entspannen und dann ist es gut für heute.

Der Regen hat mittlerweile wieder nachgelassen und so steht einem Bummel durch die Altstadt nichts im Wege…..  aber gerade als wir von Bord gehen wollten setzte er wieder ein. Also erstmal einen Sundower genossen….. nach 15 Minuten hat es wieder aufgehört und Daggi, Dieter sowie Herwart machten sich auf den Weg. 

Sie erkundeten die Altstadt und kamen nach knapp einer Stunde im strömenden Regen wieder an Bord. Mittlerweile war es Zeit für das Abendessen und die Pantry wurde eröffnet. Frische Gambas mit al dente Gemüse, Reisnudeln und grünem- und Tomatensalat mit Rucola.

Dieter hat – um das Wetter für Morgen positiv zu stimmen – die restlichen Nudeln und Gemüse noch aus der Pfanne gekratzt…. Also ein gutes Omen für Morgen.

Herwart stöhnt in der Pantry…. Sooooo viel Geschirr zum Abspülen….  Dieter unterstützt ihn im abtrocknen…..  Also geteiltes Leid

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