Vulcano

Wir liegen hier vor Anker, haben gestern Abend relativ dicht bei den anderen Booten den Anker geworfen. Sozusagen den letzten Platz auf angenehmer Ankertiefe erwischt.

Nachdem die Wetterlage derzeit am „Festland“ Sizilien nicht so rosig ist, haben wir beschlossen  bis sich diese  beruhigt hat, hier zu bleiben. Der Anker ist gut eingegraben, habe diesen mit Schnorchel kontrolliert und er hält bei permanenten 20 Knoten Wind. Was will man mehr.  Die Welle/Schwell kommt von NW auch da liegen wir vorzüglich. Nur die reichlich fahrenden Fähren sorgen für 3 – 4 heftigere Wellen.

So habe ich um 6 Uhr schon Yoga (alle 2 Tage 28 Minuten) gemacht. Danach eine Schwimmrunde (Saison ist eröffnet) gedreht um dann das Frühstück zu servieren.

Das eine oder andere schriftliche erledigt, wie die Liste der Ankerplätze, Marinas ergänzt, auch unsere Ausgabenliste vervollständigt, diverse mails geschrieben, halt ein wenig Bürokram erledigt.

So verging der Vormittag sehr schnell. Am frühen Nachmittag per Dingi an Land um zu gucken was sich seit Oktober getan hat. Es ist viel los in Vulcano. Überraschend viel Touris, alle Kneippen, Cafes und Restaurant offen. Auch die Geschäfte Feilschen um jeden Kunden.  So haben wir uns ein kühles Bier mit Knabberein und Herwart einen Cappu mit Kuchen genehmig. Den Leuten beim Vorbeigehen zugeguckt und uns natürlich den einen oder anderen Kommentar geleistet.

Wieder am Strand haben wir noch ein Glas Weißwein genossen um anschließend mit dem Dingi wieder zu Ciganka zu düsen. Wir stimmt nicht ganz. Herwart steuerte das Dingi und ich schwamm hinterher bzw. er hat mich ein gutes Stück mitgezogen.  Echt Geil… so eine Gaudi, was die Franzosen im Nachbarboot nicht so toll fanden, sie haben irritiert geschaut.

Herwart meinte nachdem ich mich an die Wassertemperatur gewöhnt habe, könnte ich den Wasserspiegel von den Algen säubern. Das habe ich auch getan und anschließend an Deck eine schöne Dusche genommen.

Es ist echt irre wie die Zeit vergeht. So haben wir schon wieder 17 Uhr und wir können an das Abendessen denken. Herwart sein Magen knurrt meinte er.

Heute gibt es  ein Carloforte – Nudelgericht Originalrezept.  Dazu Salat und vielleicht ein Bierchen (in Bayern ein Lebensmittel kein Alkohol). Vor Anker ist Alkohol nicht so doll, man weiß ja nie.

 

PS. Die zahlreichen Schnellboote, Fähren und Co, verursachen erheblichen Schwell. Bei 50 Stück haben wir das Zählen aufgehört, da war es früher Nachmittag. Also so im Durchschnitt alle 10-15 Minuten kommt und geht eine. Manchmal stehen sie Schlange um anlegen  zu können.

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