Bonjour France…….

Die drapeau tricolore haben wir ca. 4 Seemeilen vor Korsika gesetzt.  Eine Seemeile vor der Einfahrt Bonifacio alles fürs Anlegen fertig gemacht, damit wir in Ruhe genießen können.

Welch` ein Anblick die Altstadt Bonficio  auf dem Felsen teilweise auf überhängenden Felsen  aufgeklebt.  Wir taten etwas langsam vor der Einfahrt, da sich eine Fähre aus Sardinen rasend schnell näherte. 

Es ist schon gigantisch durch das Nadelöhr und gleich um die Kurve zwischen den hohen Felsen zu fahren. Der Wind und der Schwell machten es nicht einfacher. Es tat sich eine langgezogene Bucht auf, die von Booten und Yachten nur so wimmelte. Ab Mitte der Bucht ist diese auf beiden Seiten bebaut und hoch oben thront die Festung und Altstadt.

Wir hatten uns in der Frühe schon angemeldet und so gaben wir uns über Kanal 9 unsere Anwesenheit bekannt. Wir sollten mit Futuro Dos an Steg L.  Prima zwei Plätze nebeneinander paßt.

Eine Drehung und der Wind blies mit 15 Knoten…. die Drehung war dahin. Also nochmals….. nein so geht es nicht. Ab ans Ende vom Becken und da ist genügend Platz. Nun passt es…. zurück zu Steg L….. rückwärts an den Steg aber der Wind blies wieder mit 16 Knoten und schob unseren Bug nach Steuerbord so schnell, dass Herwart keine Chance hatte die Muring nach vorne zu bringen, geschweige denn zu ziehen. Nach drei Anläufen gaben wir auf. Die Skipper von den Nachbarbooten meinten wir sollten auf die andere Seite des Steges. Gemacht getan nach 5 Minuten lagen wir fest, halt gegen den Wind ist es einfacher.

Futuro Dos hatte weniger Probleme (Bugstrahlruder halt) und so konnten wir etwas verspäteten bei uns an Bord ein Anleger Antipasti und Bier genießen.

Herwart hat gesehen dass es hier es einen Marineshop gibt … leider keinen Bügel- bzw. Rocnaanker als nachgefragt wurde.

Dagegen waren wir mehr als überrascht was die Liegegebühren hier kosten. Wir hatten Schauergeschichten gehört  und waren echt baff, dass wir „nur“ 50 Euro bezahlen müssen. Wow.

Die Fahrt bzw. die Querung der Straße von Bonifatius von ca. 12 Seemeilen war ok. Wind ca. 15 Knoten aus West und Welle ein wenig.  So hat es sich gelohnt, das derzeit moderate Wetter für diesen Ausflug nach Frankreich zu nutzen. 

Heute sind wir bei den Schweizern zum Abendessen eingeladen, wir genießen die CH in F . So haben wir die Gelegenheit genutzt um die Stadt zu erkunden. Bummelten durch die Straße und machten den Anstieg in die Altstadt. Durch das Stadttor und wir waren baff…. uns tat sich eine Stadt auf die strahlte und mit breiten Straßen durchzogen waren. Ein Restaurant reihte sich ans andere und am Rande konnte man den Blick in die Ferne schweifen lassen. Gigantisch. Wir genossen ein Gläschen Weißwein, über den Preis sprechen wir mal nicht, liesen dabei die Eindrücke sich setzen.

Wir sind total begeistert und bleiben evtl. noch einen Tag länger.

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