Wir sind total begeistert……

von Mahòn oder wie der Spanier sagt Maò.

Zuerst sind wir an der Uferpromenade entlang geschlendert. Ein Bankautomat und die Bootstankstelle waren unser Ziel. Danach ging es bergauf um einen Blick über die Bucht zu bekommen. Kaum ein paar Fotos geschossen, stellte ich fest, dass meine Jacke, die über die Hängetasche hing, nicht mehr vorhanden ist. Also zurückgespurtet an die Uferpromenade, keine Jacke am Boden….weiter gestürmt mit Tränen in meinen Augen, da es sich wirklich um mein Liebling stück handelt, die ich wie meinen Augapfel gehütet habe. Da weder beim Bankautomaten noch an der Tankstelle das gute Stück lag weiter die Strecke zurück.  Kurz vor der Dingistation lag sie auf einer Bank. Ich bekam zittrige Knie: meine Jacke… schnell band ich sie mir um die Hüfte mit einem Doppelknoten damit sie ja nicht runterfallen kann. Ja lacht nicht, es ist nicht nur eine Jacke, ich mag sie einfach.

Nach diesem Schrecken sind wir in den nächsten Laden wo es nette Kleidung gab. Also gestöbert um mich abzulenken. Natürlich habe ich ein Stück erstanden und danach sind wir ein Glas Wein trinken gegangen. Mei war ich erleichtert.

Nun haben wir uns in aller Ruhe wieder auf den Berg begeben um die Altstadt zu erkunden. Wir waren überrascht über die Straßen, die Häuser, die teilweise englisch wirkten mit ihren Balkonen. Fast an jeder Kreuzung gab es kleine oder große Plätze die liebevoll gestaltet waren und zum Verweilen einluden. Einzelne Straßen waren Fußgängerzonen mit Cafés, Restaurant, Tavernen und schicken Läden – und endlich eine Eisdiele. So haben wir auch die vier größten Sim Card Anbieter Spaniens gefunden (wo einer ist, sind auch die anderen, hat sich wieder gezeigt) um morgen eine passende Sim Card Spanien für unsere Wi-Fi zu finden bzw. zu kaufen.

Auf dem Rückweg kamen wir an der berühmten Kirche Santa Maria vorbei, die sich dominant vor uns aufbaute. Leider wie so oft sind die Kirchen nur zur Messen offen. Schade wir hätten gerne uns das Innere angeschaut. Überrascht waren wir, wie wenig Menschen unterwegs waren, kaum Besuch in den Cafés oder Restaurant. Es wirkte alles entspannt, ruhig sehr friedlich.  Der Abschluss unserer Wanderung führte uns nochmals an der etwas abseitsgelegen Uferpromenade entlang zur Dingistation.

Wieder an Bord haben wir unseren Spaziergang Revue passieren lassen bei einem Aperol spritz. Mittlerweile schön warm und relativ wenig Wind genossen wir den Sonnenuntergang.

Zum Abendessen gab es heute Nudelsalat und frisches Baguette mit Rotwein. Immer noch kein spanischer…. Das „spanische“ holen wir Morgen nach.

 

 

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