Galliergeschichten
Da sich der eine oder andere fragt, „Warum ist Herwar tbeim Thema Gallier sooo eingeschossen“ habe ich heute beschlossen euch an meinen Erfahrungen ab sofort teilhaben zu lassen.
Als wir gestern in der Marina ankamen, hat uns der Marinero einen Platz zugewiesen: neben einem französischen Motorboot. Der gute musste also zunächst seine Spring (das ist eine Leine mit der man den benachbarten Platz versperrt) beseitigen. Danach durfte er noch sein Dingi (Gummiboot) das an unserem Platz lag entfernen. Er brummte schon gewaltig. Dann fuhr Edith mit geübten Schwung an den Platz. Doch da wurde der gute ganz bleich, kamen wir doch sehr dicht an sein geliebtes Boot. Und dann verstand ich den Farbwechsel: normalerweise hat man in der Marina an beiden Seiten „genügend“ Fender (Gummibälle) hängen. Nicht jedoch der Gallier, keinen einzigen! Aber Edith kommt ja selbst bei erhöhtem Windaufkommen perfekt an den Steg. Und dann die Krönung: hat er doch einen Idefix an Bord, der bei jeder passenden, und vor allem unpassenden, Gelgenheit kläfft.
Heute habe ich dann unser Mädl von Salz, und vor allem vom Saharasand, befreit. Na logisch spritz da auch en wenig Wasser zum Nachbarn. Ich hatte das Gefühl, dass er jeden Tropfen gezählt hat und entsprechend war sein Gesichtsausdruck. Kann man ja verstehen, gell?
Schön… wenigsten einer versteht mich!
ich verstehe, ?