Fornells im Norden von Menorca …

 

Als große Lagune erstreckt sich die seichte Bahia de Fornells in das Hinterland des Inselnordens. Der malerische Fischerort Fornells mit seinem palmengesäumten Hafen verfügt über besonderen Charme.

Der Festungsbau Castell de Sant Antoni am Eingang des Naturhafens bildete im 17. Jahrhundert die Keimzelle des idyllischen Fischerortes.

Etwa drei Kilometer greift der Meeresarm mit seinen flachen Ufern ins Landesinnere.. Die Fischer von Fornells starten von hier aus zu ihren Fanggründen.

Die kleinen, hellweiß gekalkten Häuser von Fornells zaubern heute zusammen mit der attraktiv gestalteten Hafenpromenade ein einladendes Ambiente.

Bekannt sind die guten Fischrestaurants des Ortes: Feinschmecker und Einheimische schätzen die Langustenspezialität Caldereta de Langosta.

Die schlichte Pfarrkirche Esglesia de Sant Antoni aus dem 18. Jahrhundert zeugt im Dorfkern gibt den beliebten Sommerkonzerten von Fornells eine schönen Rahmen.

Der mächtige Wehrturm Torre de Fornells aus dem Jahre 1799 wacht noch immer die weite Bucht. Heute bietet er als Museum Einblick in die Geschichte und eröffnet schöne Panoramablicke.

Westlich erstreckt sich das auffällige Cap de Cavalleria mit seinen majestätischen Steilküsten, auf der anderen Seite der Badia de Fornells die felsige Halbinsel La Mola mit ihren bis zu 120m hohen Klippen und großen (Tropfstein-)Höhlen wie etwa die Cova de na Polida oder die Cova des Anglesos an der Küste.

 

So viel zu unserem heutigen Ankerplatz aus dem Internet – Tourismus Menorca.

Die Überfahrt mit knapp einer Stunde und einem Windhauch bewältigten wir bravourös. Die Einfahrt in die Bucht war schon nicht ohne. Felswände auf beiden Seiten um sich danach zu öffnen. Relativ flach zeigen sich die Ufer. Diese sind, soweit das Auge reicht, bewaldet.

Wie schon im Revierführer(Island Guide, Portbook & Mallorca, Ibiza, Formentera, Menorca)  beschrieben, gibt es hier ein gigantisches Bojenfeld und nur 3 Ankerplätze.

Wir wollten uns erst mal ein wenig umsehen, denn nach Boje war uns nicht und so galt es die Ankerplätze zu sichten. So richtig zum Sichten kamen wir nicht, da der Marineservice, na ja eher Buchtenserivice uns stoppte und meinte wir sollten an die Boje…. Nein das wollen wir nicht: Ankern. So zeigte er auf die Ankerplätze etwas mürrisch. Gut dann nehmen wir gleich den Ankerplatz gegenüber von Fornells auf der anderen Seite der Bucht. Da lagen schon 2 Boote aber es ist noch Platz. Als wir auf dieser Fläche den Ankerplatz umrunden um zu gucken wie ist die Tiefe, wo ist Sand???? War er schon wieder da, der Buchtenserivice… wir müssen mehr nach Backbord… in die Nische dürfen wir nicht. Gut also nochmals eine Kurve gedreht…. Und nun galt es einen Sandfleck zu finden, da im Seegras kein Anker geworfen werden darf. Wir haben es geschafft… unser Eisen liegt gerade noch so im Sand, perfekt wie es sein soll.

Nun konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen. So gegen 17 Uhr mit dem Dingi in den Hafen um uns ein wenig umzusehen. Na ja man sieht irgendwie das ehemalige Fischerdorf aber viele Neubauten…. Ferienwohnungen und Häuser. Keine großen Hotels…. wenigstens das. Die Bucht an sich ist ein nettes Fleckchen aber …… total professionalisiert..

Zurück an Bord ab in die Bordküche…. Es gab heute Nackensteak mit Gemüsereis und gemischten Salat. Dazu ein kühles Helles.

Die Sonne geht gerade unter und lässt die Bucht in einem wunderbaren Licht erscheinen.

 

 

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