Kultur …. Kultur ….. Kultur….

…. war heute angesagt.  Alt Alcudia stand auf dem Programm. Es soll etwas abseits des Tourismus sein, etwas Gutes für die Seele.

Heute früh also ins Info Büro um zu Fragen welcher Bus fährt uns denn dahin. Ihr könnt schon Bus fahren, aber zu Fuß nur 15 Minuten. Na dann mal los. Wir haben natürlich wieder mal nicht den direkten Weg gewählt… diesmal nur einen kleinen Haken geschlagen. Dafür hat Herwart sein Eis bekommen und ich konnte nochmals schnell auf die Toilette. Beides nicht ganz unwichtig.

Und wirklich in 15 Minuten waren wir da. Auf dem Weg ein spanischer Supermarkt, wo wir uns gleich mal das Sortiment angeschaut haben.  Alles was das Herz bzw. das Seglerherz so begehrt ist hier zu bekommen.  Wir werden gucken wie wir die Einkäufe in den Hafen bringen wenn es soweit ist.

Die Altstadt ist mit ihren gigantischen Toren nicht zu übersehen und so haben wir die letzten Meter ins „Mittelalter“ schnell gefunden. Bevor wir uns ins Altertum stürzten, gab es einen Cappu . So gestärkt wanderten wir durch die Gassen. Diese waren mit viel Grün in Töpfen bestückt. Die Häuser sehr gepflegt und absolut kein Schmutz auf den Straßen und Wegen.

Wie so oft in alten Städten gibt es eine Einkaufsstraße in der sich die Gäste tummeln. Wir liefen kreuz und quer bis wir entdeckten, dass auf der Stadtmauer auch gelaufen werden kann. Also rauf mit uns. Dort hatten man einen tollen Überblick über die Dächer von …. nein nicht Nizza…. Altalcudia und auf die andere Seite der Landzunge.

Zurück wollten wir durch den Park des Altertums, dies wäre auch der direkte Weg zum Hafen gewesen. Drei Euro Eintritt hätten wir auch berappt, aber diesen Ausgang gibt es nicht mehr… nur noch rundherum. Also doch nicht noch mehr Kultur und wir machten uns  auf demselben Weg zurück den wir gekommen sind.  Dabei am Markt nochmals eingekehrt um frische Gambas für das heutige Abendessen mitzunehmen.

Der Tag verging echt wie im Flug und ehe wir uns versahen machte sich die Sonne wieder auf dem Weg am Horizont zu verschwinden.

Zeit für die Pantry … Spagetti mit Gambas und Salat echt lecker.

 

Hier noch ein bisschen Info zu Alt Alcudia….

Die Altstadt bietet einen Kulturspaziergang durch das historische Zentrum der Stadt, bei dem die wichtigsten Denkmäler besichtigt werden können.

Die Ursprünge dieses kostbaren Erbes gehen auf das 13. Jahrhundert und die katalanische Eroberung zurück. Zu dieser Zeit wurde auch mit dem Bau der Stadtmauer begonnen, welche die Stadt umgibt und als eines ihrer Wahrzeichen gilt.

Der Name Alcúdia kommt von dem arabischen „Al-Qudya“ und bedeutet „der Hügel“, was auf die Lage des historischen Stadtkerns hinweist, der auf dem Bergsattel zwischen der Bucht von Pollença und der Bucht von Alcúdia liegt, welche durch eine flache Bergkette voneinander abgetrennt sind.

Archäologische Funde belegen, dass der Bereich der Gemeinde Alcúdia bereits ab 2000 v. Chr. besiedelt war. Aus der Zeit bis 1300 v. Chr., dem sogenannten Vor-Talaiotikum, sind künstlich angelegte Höhlen bekannt, die Begräbniszwecken dienten, wie die Cova de la Murada in der Nähe der mittelalterlichen Stadtmauer Alcúdias oder die beiden Höhlen im Inneren der Zuschauer-Sitzreihen (càvea) des Teatre Romà von Pollentia. Aus talaiotischer Zeit, die den Zeitraum von 1300 v. Chr. bis 123 v. Chr. umfasst, sind die Großsteinbauten von Son Siurana de Dalt, Son Simó, Biniatria, Oriolet und sa Figuera Roja teilweise erhalten.

Ja Alcudia hat eine lange Geschichte, die ihr unter Wikipedia nachlesen könnt, ist echt interessant aber leider zu lang für diese Seite.

 

PS. Abseits der Touristenströme haben wir nicht erlebt…. Es war ganz schön gefüllt, vielleicht lag es aber auch daran, dass am Morgen ein paar schwarze Wolken am Himmel standen.

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