Unter Motor….

 

… die West-/Steilküste von Mallorca entlang geglitten.  Wir hatten gehofft, dass uns doch ein wenig Wind nach Süden treibt aber….. wie schon gestern erwähnt die Ruhe vor dem „Sturm“.

So haben wir gemütlich und mit viel Zeit zum schau`n, die Küste und deren Buchten uns zu Gemüte geführt.

Kaum aus der Bucht von Cala San Vincente heraus, warfen wir einen Blick in die Cala Castell. Diese wurde nach der Ruine Castillo del Rey, die von dort aus mit einem Fußmarsch von 2 Stunden zu erreichen ist, bewundern.  Auffällig immer wieder das viele Grün.

Wir rätselten welche Tiere die einzelnen Felsformationen darstellen. Mal ein Affen-, mal eine Löwen- oder ein Kopf von einem Krokodil.  Ja es ist eine Spielerei aber schön….

Gespannt waren wir auf die Cala de Sa Calobra. Dies ist ein einzigartiger Platz vor dem Durchbruch des Torrent de Pareis.

Der Torrent de Pareis ist ein nicht ständig wasserführender Sturzbach durch eine Schlucht in den Bergen der Serra de Tramuntana auf dem Gemeindegebiet von Escorca und mündet an der Bucht von Sa Calobra ins Mittelmeer.

Ein gigantischer Anblick mal aus der Wasserseite. Vor 12 Jahren, wir haben schon mal erwähnt dass wir West Mallorca nach einem Segeltörn mit dem Auto erkundetet haben, die Schlucht Sa Calobra mit dem Auto befahren haben. Dies war ein tolles Erlebnis und nun von dieser Seite.  Geil.

Gleich um die Ecke ist die Cala Tuent mit Blick auf den höchsten Berg von Mallorca den Puig Major mit seinen 1445m.  Auch hier kann auf Sandgrund geankert werden. Leider sind die letzten beiden Buchten nach Norden und NO (der Wind kommt zu 90% aus dieser Richtung) offen.

Von Cala Tuent waren es nur noch gut 2 Seemeilen bis zum Leuchturm von Port de Sòller. Auch da werden bei uns einige Erinnerungen wach…. ;-).

Bei unseren ersten allein Chartertörn vor auch gut 12 Jahren im März liefen wir bei Nacht Port de Sòller an. Wir hatten keine Ahnung wie das „Fischerdorf“ sich gestaltet bzw. was gibt es an Liegeplätzen.  Wir haben damals einfach zwischen 2 Fischerbooten geklemmt und waren glücklich.

Ein halbes Jahr später mit dem Auto und oben am Leuchtturm dass nebenan ein Restaurant hat, bei Sonnenuntergang das Abendessen und Erinnerungen genossen.

Ja und heute sind wir mit dem eigenen Boot hier. Ein Traum ………

Wir haben im Ankerfeld von Sòller einen prima Platz gefunden um unseren Anker zu versenken.  Auch waren wir schon an Land und haben in unseren Erinnerungen gegruscht was wir noch kennen oder wie oder was.  Ja wir konnte einige Schubladen im Kopf öffnen und etliches gefunden. Schon irre.

Obwohl Hauptsaison ist weder die Marina voll noch die Stege des Hafens. Auch das Ankerfeld hat noch einige Plätze frei.

Heute haben wir Tapas genossen. Zuerst bei unserem Landausflug mit einem Gläschen Weißwein und dann an Bord mit einem kühlen Bier.

PS: Übrigens hier gibt es tolles Hafen- bzw Ankerkino. Seemannschaft ist bei etlichen ein Fremdwort… Hauptsache mein Anker ist unten…  der Wind dreht ja nicht in der Nacht also was soll es….

 

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