Völkerwanderung….

…. das Gefühl hatten wir heute als wir die Cala d`Horts verlassen haben.  An den beiden Inseln  Islas Vedra und Isolote Vedranell vorbei Richtung spanisches Festland sind wir gezogen und sahen viele Yachten und Motorboote, die in die gleiche Richtung unterwegs waren wie wir.

Nach den Wetterprognosen sollte der Wind aus N/NO und dies mit bis zu 14 Knoten wehen.  Die Richtung stimmte so olala nur mit der Stärke haperte es. Spitzenleistung am Nachmittag 4 Knoten.  Die Eisengenua hatte heute ihren großen Tag und durfte agieren.

Von den drei Marinas in Denia haben wir uns die Club Nautico ausgesucht. Andreas, ein Freund eines Freundes, hat uns alle drei beschrieben. So war die Qual der Wahl und wir haben die mittlere (Lage der Marinas)genommen.

Der Marinero hat echt perfekt seine Arbeit gemacht. Die Anlage des Club ist wirklich praktisch und gut. Wir haben noch nie in einem klimatisierten Sanitärbereich geduscht oder das WC aufgesucht. Dazu alles Piccobello.

Die Rezeption hat Herwart aufgeklärt, dass heute in der Altstadt ein Altertumsfest sich dem Ende neigt.  Nachdem wir wochenlang Buchtenleben gelebt haben, ab unter die Menschen.

Das Abendessen heute echt früh eingenommen. Schweinefiletmedaillon auf Gemüse mit Mozzarella überbacken. Als Beilage gab es Gurkensalat mit Oliven.

Uns in Schale geworfen und ab  ging es. Zuerst durch das gigantisch große Club Nautico Gelände.  Kurz vor der Rezeption, standen wir etwas baff und schauten den Menschen zu. Es wurden viele Feuerstellen angelegt und angezündet. Ein Dreibein war das Untergestell für die Paellapfanne. Ein kurzes Zählen ergab gut 50 Feuerstellen. Die ersten Frauen begannen mit der Kochzeremonie. 

Wir zogen weiter, obwohl ich echt gerne geblieben wäre um zu gucken wie Paella zubereitet wird.

Kaum aus dem Gelände der Marina ließen wir uns von den Menschenmassen treiben und ehe wir uns versahen, waren wir mittendrinn.  Die Einkaufsstraße war nun Fußgängerzone  und hier ging die Post ab. 

So kamen wir in die Tapas Gasse gut einen Kilometer lang eine Tapas Kneipe nach der anderen. Die Tische standen in der engen Gasse übergangslos zur nächsten Kneipe.

Eine Atmosphäre die einen mitriss.

Wir schwebten durch die Straßen und schlenderten auch kleine Gassen, die echt verlassen waren.

Zurück im Marinagelände waren die meisten Paella fertig und eine Jury hatte nun die Aufgabe jede zu probieren und Punkte zu vergeben.  Anschließend konnte sie von der Familie verspeist werden. Übrigens die Grundausrüstung, Dreibein und Pfanne hatten alle die Gleichen.

Ja so sind wir heute von einem Highlight in das nächste gestolpert.  Wow.

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