Das Wetter ….

…. meinte es nicht gut mit uns. Gestern hatten wir uns schon nördlich des Hafens von Denia auf Anker gelegt. Wetterprognosen waren gut und heute soll es südlich wehen.

Als wir vor Anker lagen, begann es heftig zu winden aus Süden ähhh hatten wir nicht NO prognostiziert.  Mhhh hätten wir das gewusst wären wir noch einen Tag länger in der Marina geblieben.  So zerrte unsere Kette im Wind und wir dachten schon wieder an eine unruhige Nacht. Ja der Wind hatte erbarmen und schlief so gegen 21 Uhr ein.  Es gab dann doch eine relativ ruhige Nacht.

Ein Blick heute aus dem Fenster verhieß nichts Gutes: schwarze Wolken hingen am Himmel.  40% Regenwahrscheinlichkeit war wieder mal angesagt.  So hatten wir beim Frühstück Thema Wetter. Was nun weiter ca. 15 Seemeilen oder 20 oder doch durch bis Valencia? Die diversen Wetterhomepages strapaziert, alle sagen südliche Winde voraus. Warum zum Teufel noch mal weht er aus Nord.

Als noch vor Anker die ersten Regentropfen fielen, fiel auch unsere Motivation noch ein oder zwei Anker Stopp bis Valencia einzulegen.  Etwas grantig zogen wir unser gutes Stück aus dem Schlick und legen Kurs 330° an… Valencia. Die angekündigten südlichen Winde wie schon erwähnt waren nicht da auch an der Stärke fehlte es massiv. Die Eisengenua durfte mal wieder aktiv werden.

Nach 2 Stunden begann sich der Wind schön langsam auf Süd zu drehen und auch die Stärke nahm zu. Also Besan und Genua raus…. Noch mit etwas Motorunterstützung aber dannnnn war echt sportliches Segeln angesagt und das bis Valencia.  Zwischendurch gab es immer wieder einige Regenschauer die jedoch keine Abkühlung brachten.

Marina Juan Carlos I ist eine gigantisch große Marina. Sie teilt sich in drei Regionen – Superyachten, Nord- und Südmarina. In der letzteren liegen wir.

Gleich nach der Einfahrt gibt es ein Office, dort muss angelegt werden um die Formalitäten zu erledige. Da auch die Tankstelle an dem Steg ist, bietet es sich an zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.  Anschließend wird man von einem Marinero im Dingi zu seinem Liegeplatz geführt. Da hier sehr starke Taue als Muring verwendet werden, musste für uns erst eine Muring gerichtet werden.

Alles hat gepasst, der Marineservice war hilfsbereit und hat fachmännisch alles erledigt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wollten wir die Umgebung erkunden. Und ab ging die Post. Zuerst immer der Marina entlang…. Gefühlte 10km  die wir gelaufen sind bis wir am Ende des Areals waren.  Was dann war: gähnende Leere, ein paar alte Häuser, große unbebaute Flächen und kein Cafe, Bar etc.  Herwart meinte: solange bin ich glaube ich noch nie gelaufen um ein Getränke zu erhalten. Wir wurden dann doch noch fündig (leckere Tapas gab es auch) und hatten das Glück neben einem Supermarkt zu sein.

So konnte noch ein paar frische Dinge eingekauft werden, denn die Strecke werden wir Morgen nicht nochmals laufen. Ein Radl muss her.

Zurück an Bord gab es ein Gläschen Rotwein zur Beruhigung und dann ab in die Koje. Für heute langt es.

 

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