To – Do – Liste…

…. haben wir gestern Abend schon hervorgezogen.  Als Herr Roloff heute gegen 10 Uhr mehr oder weniger ausgeschlafen aus der Koje gekrochen kam und wir ein gemütliches Frühstück hatten, die To – Do – Liste besprochen.

Der Segelmacher wurde angerufen und er hat zugesagt in fünf Minuten da zu sein. Man glaubt es kaum er war pünktlich da. Ihm unsere Problematik an den Segeltaschen (Nähte des Reisverschlusses lösen sich auf, Scheuerlöcher etc.) gezeigt und ihm erklärt was wir noch alles gemacht (neue Überzüge bei den Cockpitpolstern, Sprayhood spannt mittlerweile zu stark etc.) haben wollen.

Heute zwischen 4 und 5 Uhr werden die Segeltaschen abgeholt und geflickt. Geil.. Morgen werden sie wieder gebracht um die gleiche Uhrzeit.

Nun hatten wir Stress. Gerade kein Wind mussten die Segel runtergeholt werden.   Beim Groß kein Problem, beim Besan hakte die Nut. Schitt…. Nach einer Stunde hatten wir sie soweit locker dass wir das Ganze (Segeltasche und Segel)  aus der Nut ziehen konnten. 

Danach die Leinen der Segeltaschen gewaschen. Pünktlich wurden die Taschen abgeholt.

Nun war Action angesagt, der Silent Windgenerator muss abgebaut werden. Er wurde in den letzten Wochen immer lauter, und Silent bat uns (wir haben angefragt und unser Problem bzw. des Windgenerators geschildert) ihn einzusenden um zu gucken ob die Lager ausgewechselt oder verstärkt werden müssen.

Als dies auch passiert war, Herwart immer noch an der Mastspitze des Besan hängend, habe ich ihm Putzmittel hochgeschickt, damit der Mast gereinigt werden kann. Mei kam da ein Dreck runter.

Leider konnte ich in der Zeit da Herwart im Mast baumelte nichts tun, denn ich war für seine Sicherung verantwortlich.

Ehe wir uns versahen war der Nachmittag vorbei. Nach einer erfrischenden Dusche ließen wir uns vom Marineservice (gleich Taxidienste) in die Nord Marina fahren um in den empfohlenen „gigantischen“ Marine Shop zu gucken.  Wir also los gezogen, bummelnd an den Booten entlang und landeten im Container eines Ladens. Es stellte sich heraus dass dies kein Shop für Marina Zubehör ist, sondern nur Elektrik. Der richtige Shop liegt außerhalb der Marina. Keine Lust noch 2 km zu Laufen.

So genossen wir ein kühles Bier in der s.g. Marinabar (Container).  Wir waren baff, dass eine Marina die eine Länge  von ca. 3km aufweist nichts zu bieten hat. Keine Bar, kein Shop, kein Restaurant…  nichts. Ansonsten kann man an der Marina nichts aussetzen. Tolle Stege, Elektrik und Wasser, Sanitärcontainer aber ok., Waschwaschine und alles pico bello.

Vom Taxiservice wurden wir wieder an unseren Steg gebracht und nun war es auch Zeit für das Abendessen. Schinkennudeln etwas anders als sonst, gab es heute mit Tomatensalat und Rotwein.

Der Wind hat gedreht kommt nun aus NO und ist angenehm kühl an Deck. Unter Deck ist das Kochen derzeit eine Herausforderung bei 32 Grad.

Zurzeit denken  wir eine Klimaanlage an Bord wäre echt geil…. Aber wir Hantieren mit Belüftungs-segel und Ventilatoren unter Deck und freuen uns über jedes Lüftchen das sich unter Deck bewegt.

 

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