Unsere Anlaufkurve war heute ……
…. weniger steil. Herwart mein Langschläfer kroch erst so gegen 10 Uhr aus den Federn.
Dann ging es jedoch Schlag auf Schlag. Skipper durfte zum Marineladen düsen, natürlich nicht ohne Frühstück, unsere Whale Handpumpe für die Pantry ist undicht. Wir hatten diese vor 2 Tagen erst gekauft, da die Alte auch undicht ist. Also Umtausch. Ein neuer Rundfender muss her, da der Alte nicht mehr aufgetaucht ist. Ebenso ein Zackenspachtel um die Klebemasse für die neue Cockpitsitzfläche auftragen zu können. Auch Johannes und Angelika brauchten einiges aus dem Laden also düsten sie zu dritt zum Ende der Marina (Superyachthafen).
Derweilen habe ich meine Putzaktivitäten von gestern vorgesetzt und die 3. Kabine weiter auf Vordermann gebracht. Anschließend mich ums Bugbad gekümmert. Alte Handtuchhalter entfernt, da echt mittlerweile hässlich aussehend.
Gestört wurde ich vom Marinero, der mit zwei Tauchern die Muring auf der Backbordseite in Ordnung brachte. Ich sollte unsere Entfernen, da diese scheinbar vertauscht war. Doch die Neue war zu kurz bzw. auch zu dick, dass ich schwaches Weiblein diese nicht bis zu unserer Klampe ziehen konnte. Also haben die Jungs mitgeholfen und siehe da es reichte nicht. Nun düste Herwart im vollgepacktem Dingi an und somit war auch die Verständigung in Spanisch und Englisch doch etwas leichter. Mit vereinten Kräften bekamen wir die Muring soweit an Bord, dass wir die Klampe auch noch zu zweit belegen konnten.
Trotzdem liegt unser Boot immer noch schief. Das gibt es doch nicht. Also mal an den Festmachern gezogen, mal an der Muring und wieder das Ganze von vorne. Sie liegt immer schief. Als wir am Bug standen und etwas verzweifelt die Murings betrachteten…. stellte Herwart fest, dass wir schief liegen müssen, denn die Muring verläuft auch schief.
Herwart hatte nicht nur die Einkäufe vom Marineshop dabei, nein auch unser Paket aus Germany. Geil. DHL Valencia hat doch glatt die Marina noch gefunden. Seit einer Woche versuchen sie es zuzustellen. Die Anschrift war „unklar“ – uns nicht. Mehrere Telefonate waren nötig, bis es scheinbar dann klar war, wo sie es hinbringen dürfen.
Mach mal Pause war danach die Devise. Ab ins Wasser und danach ein kühles Bier. Dabei haben wir festgestellt, dass wir etliche Handgriffe mehr machen als was auf unserer Liste steht. Es ist wie eine Kettenreaktion. Der Tag geht rum und man sieht nix. Grrr ….
Die Proviantkisten waren heute mein großes Ziel. Reinigen, Sortieren, Umfüllen und, und, und …. Dabei habe ich eine ganze Menge Abfall produziert. Gewürze und Vorratsdosen aufgefüllt und schon waren wieder einige Verpackungen leer.
Herwart kümmerte sich derweilen um die Leinen, die eingeweicht und gewaschen werden mussten.
Kurz vor 20 Uhr war dann genug. Ab ins Wasser eine Runde schwimmen und dann wird Abendessen zubereitet.
Heute gab es dünne Halsgratscheiben kross gebraten, dazu Fava aus Greece (leider das Letzte) und einen gemischten Salat mit einem kühlen Bier.