Das Abenteuer ein Paket in Valencia aufzugeben…
Wir hatten ja schon berichtet, dass unser Silent Windgenerator zur Überprüfung nach Portugal reisen darf. Einen Karton haben wir auch gefunden und ihn top eingepackt. Heute soll das Paket zur Post. Genauer gesagt zu DHL. Per Zufall haben wir eine DHL Station in der City entdeckt unweit einer 4er Bushaltestelle.
Wie schon so oft mit dem Dingi (Marinero) ans Ende der Marina und weiter mit dem 4er der gerade um die Ecke kam. Auch die Haltestelle beim DHL auf Anhieb entdeckt und schon standen wir vor dem Laden.
Man muss läuten damit die Dame aufmacht. Das haben wir dann auch gecheckt und schnell war erklärt wohin unser Silent soll. Das Paket auf die Waage, die Dame guckte in den Computer und sagte uns den Preis was die Reise kostet. Meine Wahrnehmung was die englischen Zahlen angehen, ist nicht so fit. Somit schaute ich fragend meinen Mann an, der etwas blass geworden und mit offenen Mund… ähhhhh 169 Euro. Wir schauten die Dame wieder an und schüttelten den Kopf, das kann nicht sein. Doch, hier kann nur Express Ware aufgegeben werden. Es muss nicht express sein… dann müssen sie in die andere Station die liegt außerhalb von Valencia. Wir sahen uns schon in Gedanken das Ding wieder an Bord mitzunehmen. Gibt es denn eine normale Post … spanische Post. Ja war ihre Antwort und wo bitte? Sie druckte einen Plan aus und zeichnete uns ein wo wir hin müssen. Na soweit ist das ja nicht, ein wenig kennen wir uns ja schon in der Innenstadt aus und nach knapp 10 Minuten standen wir in der Straße die angezeichnet wurde. Keine Correos …. Mist. Herwart in den nächsten Laden und gefragt. Ihr müsst um die Ecke gehen, das schaffen wir auch noch, aber… ein eingepacktes Gebäude, kein Eingang. Rauf und runter da ist nichts außer dass zwei Postautos in der Straße parken. Wir also um die nächste Ecke und da zwischen den Abdeckungen ein Eingang. Also rein marschiert und standen in einer großen Halle. Gefragt wie und wo…. Weiter in die nächste Halle. Endlich ein paar Schalter. Hin gestürmt ähhh ihr müsst eine Nummer ziehen. Na dann halt eine Nummer und kaum hatten wir die Nummern in Händen wurde diese auch schon aufgerufen.
Ein echt netter Beamter kümmerte sich um unser Paket und füllte alle Formulare aus. Herwart musste nur noch seinen Namen und Vornamen einsetzen, damit hatte der Postler ein kleines Problem und unterschreiben. Unser Paket geht auf Reisen für 38 Euro und soll in 48 Stunden da sein. Wir werden es mit der Sendungsnummer verfolgen.
Nach diesem Stress ab ins Cafe, Skipper brauchte etwas Süßes. Unweit vom Cafe ein spanischer Supermarkt wo wir die Zutaten für die Meeresfrüchte – Paella erstehen konnten.
Auch zum 4er Bus war es nicht weit und der brachte uns wieder zurück zur Marina. Marinerotaxi fuhr uns sportlich zu Ciganka.
Mittlerweile fast 20 Uhr machte ich mich gleich daran die Zutaten für die Paella vorzubereiten. Anbraten, Flüssigkeit dazu, einkochen und noch den Reis. Die Verfahrensweise ist die gleiche wie bei der Paella Valencia. Spannend war es trotzdem wie sie ausschaut und vor allem wie schmeckt sie.
Supiiii fanden wir.
Ansonsten war unser Tag heute eher ruhig. Nach dem Frühstück Maler Nachbesserungsarbeiten im Cockpit, Herwart Rumpf putzen und das Nähstudio hatte heute wieder an Bord geöffnet.
Schön langsam gehen uns die Arbeiten aus… bzw. die ToDo Liste ist abgearbeitet.





