Regen, Regen, Regen….

war in den Wetterprognosen nicht vorgesehen für letzte Nacht.  Schon beim Abendessen begannen sich die Blitze am Himmel zu spielen und als wir in die Koje krochen war der erste Regenguss auch schon da. Alles dicht im Boot, denn es regnete immer wieder mal nur tropfenweise, dann mal richtig heftig. Am Morgen als es kurz nach 8 Uhr hell wurde, sahen wir die Bescherung: Saharasand und wie, alles rot.

Herwart nach dem Frühstück in die Badehose gesprungen um mit dem Wasserschlauch den Dreck von Deck zu spülen. Mei war des a Sauerei.  Derweilen tobte ich mich unter Deck aus und pflegte u.a. mit diversen Mittelchen unsere Ledergarnitur. Diese ca. 6 Jahre an Bord, verpassten wir Kosmetik. Nun gesäubert, glänzend und weich, präsentiert sie sich wieder wie neu.

Nachdem sich das Deck mit dem bisschen Wind getrocknet hat, konnte ich für die Schönheitspflege den TBS im Cockpitboden abkleben um mit der Bootsfarbe ein paar Ausbesserungen zu machen. Farbe gerichtet…. Verdammt und zugenäht, auf der Suche nach einem Pinsel… stellte ich fest: kein Pinsel an Bord. Das kann doch nicht sein, war meine Reaktion. Also bei den spanischen Segelyachten gegenüber nachgefragt ob jemand einen Pinsel hat… ja hat. So stand den Ausbesserungsarbeiten nichts mehr im Wege. Diese waren nach 10 Minuten erledigt. Pinsel gesäubert und dem Besitzer wieder zurückgebracht.

Im Marineshop wollten wir heute noch vorbei wegen unserem Dingikiel. Damit wir ein wenig Bewegung haben, beschlossen wir zu Fuß dorthin zu gehen. Nach gut 25 Minuten standen wir im Laden. Diesmal war ein englischsprechender Mitarbeiter vorhanden und so stand einer richtigen Verständigung nichts im Wege. Es stellte sich heraus, dass der Kiel noch nicht geflickt ist… liegt ja auch erst seit gut 8 Wochen bei ihnen.  Der Fachmann kommt Morgen, wenn das Wetter passt mit einer Segelyacht aus Barcelona. Nett fand ich und nun?

Also wenn der Fachmann kommt, dann kümmert er sich um unseren Kiel…. Termin haben wir kommenden Samstag vorgegeben. Mal gucken…. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Auch im Supermarkt waren wir wieder…. unsere Einkaufsliste abgearbeitet. Uns so nebenbei im Malergeschäft mit diversen Pinseln versorgt. Anschließend zum Abholsteg und Marinero bzw. der Marina über Funk informiert uns bitte abzuholen. Wir haben gewartet und gewartet…. Mhhhhh nach gut 20 Minuten angefragt…. Wie peinlich sie haben uns vergessen aber nun ist Kollege auf dem Weg….. . Er kam wirklich mit einem Grinsen im Gesicht. Es tut ihnen leid. Na ja….

Kaum an Bord gruschelte Herwart in der Backskiste und ich kümmerte mich um die Handläufe außen auf Deck, die aus Teak sind, und die ausgelaugt aussahen. Mit wetterfester Lasur eingelassen in der Hoffnung dass dies wieder ein wenig hält.

Kurz vor 18 Uhr genossen wir endlich den verdienten Sundowner.

Zum Abendessen gab es Cannelloni mit Rucola, Mascarpone und Ricotta – Füllung. Dazu grünen Salat und einen Roten. Lecker haben wir festgestellt, können wir wieder mal machen.

Mittlerweile 21:30 Uhr sitzen wir im Cockpit bei 20 Grad und windstille – die Atmosphäre genießend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.