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Valencia ist eine Großstadt im östlichen Teil Spaniens. Die Hauptstadt der autonomen Valencianischen Gemeinschaft und der Provinz Valencia liegt rund 320 km südöstlich der Landeshauptstadt Madrid an der Mündung des Turia ins Mittelmeer. Im Großraum Valencia leben rund 1,8 Millionen Menschen.
Valencia liegt an der spanischen Mittelmeerküste, etwa 350 km südlich von Barcelona an der Mündung des Flusses Turia und fast genau auf der gleichen geografischen Breite wie Mallorca. Der Fluss selbst wurde nach verheerenden Überschwemmungen in den 1950er Jahren (letztmals 1957) aus der Stadt heraus verlegt; das ehemalige Flussbett wurde in einen Park umgewandelt. Die Stadt besitzt drei Strände (Playa de las Arenas, Playa de Malvarrosa und Playa de la Patacona).
Soweit mal ein paar Grundinformationen. Wir haben uns auch einen Stadtführer besorgt, der uns über die Geschichte der Stadt Informationen gibt. Auch im Internet recherchiert und reichlich fündig geworden. Als wir alles so notiert und gelesen hatten, waren wir baff welch eine Geschichte die Stadt hat. Um dies hier widerzugeben würde es denn Rahmen sprengen.
In Wikikpedia – Valencia könnt ihr eine ganz Menge beginnend von der Antike bis heute nachlesen.
Wie ihr bei der Betrachtung unserer Bilder feststellen werdet, gab es für uns 3 Schwerpunkte die uns fasziniert haben.
Das Erste die Stadt der Künste, die weithin sichtbar ist, auch von der Marina aus, mit dem Träger der Brücke Puente de la Exposicion die wie eine Harfe sich über das alte Turia Flussbett spannt. Die zeitgenössischen Bauwerke, die Valencia auf internationaler Ebene besondere Beachtung einbrachten, sind jedoch die der Ciudad de las Artes y las Ciencias (Stadt der Künste und Wissenschaften). Der Komplex im trockenen Flussbett des Turia nimmt ca. 350 000m² ein.
Das schlendern/Radfahren durch dieses Gebiet verzaubert einen und man kommt aus dem Staunen nicht raus.
Anschließend erkundeten wir das alte Flussbett des Turia. Es ist ein Erholungsgebiet von ca. 9 km mit unterschiedlicher Struktur. Mal sind es einfach Fußfallplätze, mal ein See, mal alte Säulenhallen. Wunderschön angelegte Blumenbeete, Ruhewiesen und dichter Baumbewuchs. Alle 200 m gibt es die Möglichkeit aus dem Flussbett zu gelangen durch Radwege die sich wie Serpentinen nach oben ziehen und viele Treppen. Wir haben nicht nur einmal diesen Park genossen der aufgrund des
katastrophales Hochwasser des Turia im Jahre 1957, bei dem Menschenleben zu beklagen waren und das auch beträchtlichen materiellen Schaden verursachte, von großer Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung war. Der spanische Staat und die Stadt Valencia beschlossen den Plan Sur, der vorsah, das Flussbett trockenzulegen und den Fluss in weitem Bogen südlich der Stadt vorbeizuführen. Die entsprechenden Wasserbau-Arbeiten wurden in den 1970er Jahren vollendet.
Vielmehr sollte es in den Jardin del Turia, einen Groß Park verwandelt werden. Der katalanische Architekt Ricardo Bofill wurde dafür 1981 mit der Grundsatzplanung beauftragt. So erhielt eine der bis dahin grünärmsten Städte Spaniens mit der Umsetzung des Projekts eine das ganze Stadtgebiet durchziehende „Grüne Lunge“ mit Park-, Sport- und Freizeitanlagen.
Desweitern erkundeten wir die Altstadt Valencias die uns ebenfalls faszinierte. Mit ihren engen Gassen, schmalen Straßen und Innenhöfen. Ihren Jugendstil- und gotischen Bauten die überwiegend restauriert zu bewundern sind. Angefangen vom Mercado Central einen gigantischer Bau in dem es täglich kunterbunt zugeht. Es werden hier landwirtschaftliche Produkte, Fisch, Wein, Käse und viele Leckereien dargeboten. Man muss ganz schön seine Geldbörse zuhalten.
Ebenso beeindruckend der Nordbahnhof – Estacion del Norte mit seiner auf Metallstruktur ruhenden Konstruktion. Daneben befindet sich die Plaza de Toros (Stierkampfarena) bei der es sich um einen klassizistischen Bau handelt. Weitere Jugendstilbauten ist das ehemalige Krankenhaus Asilo de San Juande Dios, der Palacio de la Exposicion, das Casa Ordeig und und und…..
Ja es gibt viel zu sehen, bewundern und wir haben viele Stunden in der Altstadt verbracht die eine herrliche Atmosphäre hat, trotz der vielen Touris.
Wir wollten aber nicht nur das Attraktive Valencia kennenlernen so war unsere zweite große Erkundungstour mit dem Radl so gewählt auch einfach Wohngebiete und Regionen kennenzulernen.
Eins ist uns besonders aufgefallen. Es ist überall sehr sauber. Keine Abfälle liegen auf den Straßen und Wegen. Die Bewohner Valencias schau`n auf ihre Stadt.
Valencia ist eine Stadt nicht nur für ein verlängertes Wochenende, sie macht Lust auf mehr. Wir fühlen uns hier richtig wohl.