1. Tag in Alicante…
Ausschlafen, kein Wecker und ein langes gemütliches Frühstück bei Regen. Zum Aufräumen und Abspülen begann sich der Himmel zu entspannen und die Wolkendecke riss auf. Top für einen Ausflug in die City.
Um 11 Uhr haben wir Ciganka in sommerlicher Kleidung bei 25 Grad verlassen. Nach der Marina bogen wir rechts ab um die Ufer-/Hafenpromenade entlang zu schlendern.
Parallel dazu verläuft die Explanada de España, bestehend aus 6,5 Millionen Marmorsteinchen (haben wir nicht nachgezählt!!), gesäumt von Palmen, ist ein abendlicher Treffpunkt der Alicantiner. Sie ist der Ort für den typischen spanischen Paseo oder für Musikkonzerte unter freiem Himmel. Die Promenade nimmt ihren Lauf vom Hafen, in dem der Nachbau der „Santissima Trinidad“ liegt, bis zur Gran Vía. Am Ende der Promenade befindet sich ein Monument von Vicente Bañuls aus dem 19. Jahrhundert.
Im Hafenbecker der Marina Alicante, liegt der Nachbau des Segelschiffes aus dem Jahr 2006 die „Santisima Trinidad“. Sie lag als Museum sowie Diskothek im Hafen von Málaga vertäut. Im Sommer 2011 wurde das Schiff in den Hafen von Alicante verlegt und dient nun als Restaurant
Es war einmal ……. Das spanische Linienschiff Santissima Trinidad (auch: Santísima Trinidad; deutsch: „Allerheiligste Dreifaltigkeit“) wurde 1769 in Havanna auf Kuba gebaut und sank 1805 nach der Schlacht von Trafalgar. Sie war der Stolz der spanischen Marine und zum Zeitpunkt ihres Stapellaufs das größte Kriegsschiff der Welt. Sie war das siebte spanische Schiff mit diesem Namen.
Nachdem wir das Schiff bewundert hatten, zog es uns in die Altstadt, wo wir am Rathaus einen Cappu genossen und die Hochzeitsgesellschaften die beim Rathaus ein und aus gingen bewunderten. Für Herwart gab es eine Augenweide nach der anderen.
Den Ober fragten wir nach dem Weg zum Castell. Dieser gab uns eine über-raschende Auskunft: es geht in ca. 200m ein Aufzug aufs Castell. Dies ließen wir uns nicht 2x sagen und fanden auch schnell den Eingang. Zuerst musste an einem Automaten die Tickets gelöst werden, bevor wir einen Tunnel entlang schritten der uns zum Aufzug brachte.
Flott fuhr dieser in die Höhe, so dass einem die Ohren summten. Kaum wieder an der frischen Luft, konnten wir das Wahrzeichen und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Alicante aus dem 13. Jahrhundert welches ca. 160 Meter hoch ist, bewundern. Von hier aus kann die Hafenstadt überblick werden. Die Burg Santa Bárbara befindet sich auf dem Hügel Benacantil. Der Turm an ihrer Spitze ist der älteste Teil der gigantischen Burg. Teile ihres Unterbaus und ihre Grundmauern wurden erst später im 18. Jahrhundert konstruiert.
Von hier sahen wir auch extreme Hochhäuser. Alicante ist die zweitwichtigste Stadt in der Comunidad Valencia mit einer Bevölkerung von ca. 340.000 Einwohnern. Sie liegt außerdem an der Costa Blanca, einer der Touristenhochburgen in Spanien. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, weite Häusermeere soweit das Auge reicht.
Alicante ist nebenbei auch eine häufige Anlaufstation für Frachter und Kreuzfahrt-schiffe. Der Hafen ist sehr schön in der Nähe der Strandpromenade gelegen. Er beherbergt 2 Marinas und kleine Fischerboote.
Nach einigem hin und her fanden wir den Weg auf der Mauer, der uns in das Viertel Santa Cruz (Spanisch: Barrio de la Santa Cruz) brachte. Das Viertel ist ein farbenfroher Teil der Altstadt, der südwestlich der Burg Santa Bárbara liegt. Die kleinen Häuser sind entlang des Hügels gebaut und führen in enge Gassen, die mit Flaggen und Blumentöpfen dekoriert sind. Hinauf bzw. von der Burg und den Stadtmauern hinab.
Nun war es Zeit für eine Pause, die Füße taten weh und ein Damen – WC wurde auch benötigt. Mittlerweile fast 14 Uhr stellten wir fest, dass es Weißweinzeit ist. Dazu gab es leckere Oliven.
Von diesem netten Fleckchen war es uns wieder möglich, die diversen Hochzeitsgesellschaften wie auf einem Laufsteg, deren Kleidung und Aussehen zu bewundern. Sie wanderten wie an einer Perlenschnur an uns vorbei.
Die Pause tat uns gut und so konnten wir weiter durch die Altstadt bummeln. Wir kamen auch an bekannten Straßen und Gebäuden vorbei, die wir schon gestern Abend kennengelernt hatten.
Unser Ziel war der Supermarkt Mercadona der in der Nähe unserer Marina liegt. Ein „paar Kleinigkeiten“ mussten eingekauft werden. Herwarts Rücken (Rucksack war angesagt) maulte auf dem Heimweg.
Wieder an Bord, gab es Herwart`s Cappu mit anschließendem Relaxen.
Zum Abendessen verzehrten wir Vorspeisenteller und Hauptgericht: Muschelfleisch in Gorgonzolasoße aus dem Backrohr mit frischem Baguette.
Meinung der Crew war erneut: äußert lecker.
Mittlerweile ist es kurz nach 21 Uhr…. der Abend ist noch nicht zu Ende.










