Tolles Segeln war heute angesagt.
Die Wetterprognosen trafen zu und nach gut 5 Seemeilen konnten wir die Eisengenua in die Pause schicken. Am Cap Santa Pola traten heftige Böen auf, die Ciganka aber gut meisterte.
Trotz des eisigen Windes, der uns um die Ohren pfiff, hatten wir Spaß beim Dahingleiten. So nebenbei begutachteten wir die Küste, die doch glatt nicht durchgehend bebaut war, sondern ein paar grüne Lücken aufwies.
Vor dem Cap Carvera endeten die diversen Fischzuchtanlagen, die mit Bojen markiert waren. Diese Anlagen erstrecken sich vom Cap bis nach Dunas etliche Meilen.
Kurz nach dem Cap Carvera schlief der Wind phasenweise ein und wir haben die Eisengenua aktiviert.
Schon in Alicante haben wir uns von den drei Marinas die hier im großen Hafen ansässig sind eine ausgesucht. Diese nun direkt angesteuert und uns über Funk gemeldet. Auch nach dem dritten Ruf keine Rückmeldung also in Nr. 2 Marina Salinas eingelaufen. Angefunkt und prompt kam die Antwort. Kommt zum Steg D, Platz 20. Wie so oft bei Anlegemanövern frischt der Wind. So war die Einfahrt zwischen den Stegen nicht ganz ohne und erst im 2. Anlauf konnte ich in der Mitte entlang um bei Nr. 20 einzubiegen. Da half mir der Wind, denn er kam genau von hinten. Top war das Anlegemanöver der Crew.
Mit Windschatten im Cockpit genießen wir ein Anlegebier… eigentlich würde Glühwein besser passen aber …. . Nachdem Herwart uns angemeldet hat, Bürokratie muss halt sein, sind wir unter die heiße Dusche. Auch haben wir die Waschmasche gleich mit Wäsche gefüllt. Einen Trockner gibt es auch, so wird sich unser Wäscheschrank wieder mit frischer Wäsche füllen.
Ob es Morgen weiter geht, steht noch im Raum …. Mal gucken wie sich das Wetter (Wind um die 35 Knoten NW mit entsprechender Welle) weiterentwickelt.
Zum Abendessen gibt es PENNE ALLA CARLOFORTE mit Tomatensalat.
