Um 8:55 Uhr heute …
… in Puerto Almerimar nach 111 Seemeilen angelegt. Nach dem Anmelden durften wir an unseren Liegeplatz. Ausnahmsweise kein Wind beim Anlegen und so ein perfektes Manöver.
Frühstück im Cockpit gerichtet, obwohl dies noch im Schatten lag aber schon 21 Grad, genossen wir den Tagesbeginn. Dabei haben wir die letzten 22 Stunden Revue passieren lassen.
Mit Segeln so richtig war nichts, das zeigte aber auch schon die Wetterprognose. Es ist halt wieder die Ruhe vor dem „Sturm“. Uns war wichtig weiterzukommen, da wir ansonsten weitere 3-4 Tage in Cartagena verweilen hätten dürfen.
Die Genua half ab und an mit um den Motor zu entlasten. Trotzdem war es eine der angenehmsten Nachtfahrten die wir gemacht haben. Dazu hat sicherlich der Mond beigetragen, der als die Sonne unterging schon parat stand. Im Laufe der Nacht überholte er uns und schien wie ein Strahler auf Ciganka. Ein wolkenloser Himmel ließ auch die Sterne deutlich sehen und die eine oder andere Sternschnuppe konnten wir bewundern wie sie ins Wasser fiel.
Dank der Beleuchtung vom Himmel, waren der Horizont und auch die Küste gut sichtbar. Mit dem exzellenten Fernglas konnten wir auch Details/Lichter anderer Boote erkennen. Ein anderer Segler brachte Herwart ins Schwitzen: Er fuhr unter Motor und hatte, neben dem vorgeschriebenen „Dampferlicht“, auch noch das Ankerlicht an. Das heißt zwei weiße Lichter übereinander steuerten direkt auf uns zu! Doch die Regel sagt: zwei weiße Lichter übereinander ist ein Schiff >50m. Alles klar? Zur Entspannung sorgten dann zwei Delfine die uns begleiteten.
Auch mit unserem Schlafrhythmus alle 3 Stunden kamen wir diesmal gut zurecht und unterm Strich hatte jeder von uns mindestens 7-8 Stunden Schlaf.
Herwart reinigt gerade Ciganka mit dem Wasserschlauch, da die Muring sehr schmutzig waren und wir nicht wollen dass der Dreck antrocknet. Derweilen habe ich unter Deck klar Schiff gemacht und nun steht für einen ersten Erkundungsbummel nichts mehr im Wege.
Wir wünschen einen angenehmen Wochenbeginn.









