Ein interessanter Tag ….

Er begann damit dass uns der Wecker um 7 Uhr aus den Träumen riss. Mei war ich weit weg…. Aber es half nichts, raus aus den Federn der Rigger wollte um 8 Uhr da sein. Vorher noch ein gemütliches Frühstück und den Schlaf mit kaltem Wasser aus dem Gesicht wischen.

Rigger war spanisch pünktlich …. 15 Minuten nach 8 Uhr. Sofort begann er alle Wanten zu überprüfen und einzustellen.  Dabei kam er natürlich auch an das Achterstag vom Besan. Dieses liegt mehr oder weniger an unserem Geräteträger an… was nicht gut ist, wie er feststellte.  Was kann man tun???? Verändern… und schon begannen Herwart und Andi (Rigger) die Möglichkeiten auszuloten.  Auch unsere Antenne für das Amateurfunkgerät soll verändert werden, die Lage halt. Dies heißt wiederum dass der Tuner, der in der Backskiste eingebaut ist, auch verändert werden muss. Denn dieser soll nicht mehr als einen Meter von der Antenne entfernt sein.  Alles klar oder  ????

Das Ergebnis nach gut 2 ½ Stunden Rigger an Bord: Ein neues Achterstag,  na ja nicht ganz ein paar Produkte aus unserer Fundus – Kiste können verwendet werden.  Bezüglich Preisfrage… sollten wir um 11 Uhr im Laden sein. Das waren wir auch…. Preis ist ok. Wir haben ja schon ein wenig Erfahrung mit Rigger (Tribunje und Malta).  Freitag um 8 Uhr kommt er an Bord um mit dem Ummodeln zu beginnen bzw. auch vollenden.

Ja so standen wir im Laden rummmmm und: Raymarine der Name stach in die Augen.  So stellten wir wieder mal die Frage ob es möglich ist, das Radar auch auf einen 2. Kartenplotter unter Deck zu leiten.  Der Fachmann für Raymarine beantwortete die Frage einfach: NO.  Mhhh  darf ich euch was zeigen? Klar …. Nun führte er uns den Kartenplotter „ES75“ vor. Der hat WiFi und kann alles was am Kartenplotter zu sehen ist auf jedes beliebige Gerät (Smartphone, Pad, PC, Laptop) übertragen. Wow… sofort begann ich zu spielen. Als erste die Sprache verändern, denn German war gefragt. Nun verstand ich auch etwas mehr und ruck zuck vertiefte ich mich ins Programm. Übrigens ohne Bedienungsanleitung. Geil gell!

Es gibt aber noch den A95 der hat die gleiche Funktion aber die Bildschirmgröße unseres jetzigen C90W. Diesen schloss er kurzerhand an eine Batterie an und schon war der Bildschirm einsatzfähig. Er hat alle Funktionen des ES75.

Zur Erklärung: Wir haben ein echt tolles Cockpit, aber es hat ein Manko, denn man kommt nur über eine Huk in den Innenbereich unserer Ciganka. Wenn also das Wetter nicht so doll ist, wir unter Auto- bzw. Windpilot laufen, müssen wir trotzdem draußen sein bzw. gefährlich turnen, da unser Kartenplotter am Steuerstand montiert ist. Also nur da: AIS, Radar und Kartenansicht.

Wenn wir also all diese Ansichten unter Deck im Skipperbereich haben, könnten wir uns mehr oder weniger unter Deck aufhalten, denn mit unseren großen Fenstern haben wir sogar eine Rundumsicht.

Ja so plagen uns nun diese Gedanken, Ideen – zusätzlich zu den „must have“ Dingen.

Außerdem setzen wir die Idee um, die wir in Alicante auf einer Moody gesehen haben. Ein schwedisches Pärchen hat ihre Moody vor einem Jahr gekauft und sprach uns am Steg an, dass sie auch so eine Moody wie wir haben.  Also zunächst Besichtigung bei uns und dann bei Ihnen.  So haben wir ein kleines Fenster in der Heckkabine gesehen und fanden das echt super. Damit ergibt sich ein Durchzug und gute Belüftung – vor allem bei  30 Grad und mehr.

Bei dem Besuch der schwedischen Yacht, wurde uns klar, was wir in den letzten Jahren alles geschafft haben. Mei dürfen die noch werkeln.  Den gleichen Eindruck hatten wir auch bei Mike und Kate in Cartagena, die auch eine Moody Baujahr 1978 haben und diese vor 2 Jahren in England erwarben. Auch da gibt es noch viel zu tun.  Wow tut das gut, wir haben dies schon alles hinter uns…

Zu optimieren gibt es immer, wir denken das hört nie auf…. Wie ihr bei uns ja merkt.

Da wir nach gut 3 Stunden im Marineladen erschöpft durstig und hungrig waren, marschierten wir direkt zur Currywurst und Bier in einen irischen Pub. 

Der Nachmittag war dann eher relaxt, sogar einen Spaziergang durch die Marina haben wir gemacht um Boote zu gucken.

Zum Abendessen gab es kalte Küche. Skipper sein Abspülpensum hielt sich somit in Grenzen. Er war schneller fertig als ich mit diesen Zeilen. 

 

 

 

 

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